Hier wird Geschichte zum Erlebnis: 7 Bunkerführungen in NRW, die sich lohnen

Von Vivienne Zahel

In NRW gibt es keine funktionstüchtigen Bunker mehr. Doch viele der rund 50 noch bestehenden Anlagen wurden für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bieten spannende Einblicke.

Ein ehemaliger Bunker, jetzt bunt bemalt und mit Wohnungen in den fünf Kuben, steht an einer befahrenen Straße in Düsseldorf-Bilk.

Vom Luftschutzraum zur Kulturstätte: Seit August 2023 ist der Bilker Bunker in Düsseldorf wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Einst suchten hier Menschen Schutz vor Bomben, nun ist er ein multifunktionaler Kunst- und Kulturraum - inklusive Sportraum, Fahrradgarage und Bar.

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Vom Luftschutzraum zur Kulturstätte: Seit August 2023 ist der Bilker Bunker in Düsseldorf wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Einst suchten hier Menschen Schutz vor Bomben, nun ist er ein multifunktionaler Kunst- und Kulturraum - inklusive Sportraum, Fahrradgarage und Bar.

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Seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 zeigt das Bunkermuseum Oberhausen Ausstellungen über Luftkrieg, Bunkerbau und Kriegsalltag. Auf rund 300 Quadratmetern können Besucher Originalräume des ehemaligen Hochbunkers erleben.

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Auch in Hagen befindet sich in einem ehemaligen Hochbunker nun ein Museum. Vieles ist noch im Originalzustand von 1945. Die Besucher können zwischen acht verschiedenen Führungen wählen. Zum Beispiel kann der Bunker im Dunkeln oder per Rätselspiel besichtigt werden.

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In Köln-Raderberg steht einer von noch drei sogenannten Kirchenbunkern der Stadt. Sie wurden in den Jahren 1942 und 1943 nach Plänen des Architekten Hans Schumacher errichtet. Mit der kirchenähnlichen Architektur sollten sie unauffällig wirken und im Krieg auf mehreren Etagen tausenden Menschen Schutz bieten.

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Versteckt in Kall-Urft in der Eifel liegt ein Atombunker aus der Zeit des Kalten Krieges. Die Landesregierung NRW hatte ihn als Ausweichsitz für den Ernstfall bauen lassen. Unabhängig von der Außenwelt hätten hier Regierungsmitglieder 30 Tage leben und arbeiten können.

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Auch die Landeszentralbank NRW hatte einen geheimen Atomschutz- und Ausweichbunker. Er entstand unter dem Schulhof der heutigen Veytalschule in Satzvey. Auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern bot der Bunker Platz für etwa 100 Mitarbeiter in 72 Räumen. Seit 2012 kann die Anlage besichtigt werden.

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Viele Bunker stehen unter Denkmalschutz. So bietet sich besonders der Tag des offenen Denkmals im September für eine Besichtigung an. In diesem Jahr öffnete nach 80 Jahren der Luftschutzkeller der ehemaligen Firma FAG Kugelfischer in Wuppertal-Varresbeck erstmals seine Türen für Besucher.

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Stand: 15.12.2025, 06:48 Uhr