Sturm, Schnee, Starkregen: Extremwetter in NRW

Von Joline Schnitker

Tornados peitschen über Städte, Schnee und Wasser legen ganze Regionen lahm. In den vergangenen Jahren gab es heftige Naturereignisse in NRW.

Umgeknickte Strommasten auf einem eingeschneiten Feld. Darüber fliegt ein Hubschrauber. Im Hintergrund sind Fahrzeuge zu sehen.

Umgeknickte Masten, erfrorene Tiere und eiskalte Wohnungen: Tief Thorsten hielt im Winter 2005 das Münsterland in Atem. Ein Schneechaos führte am 25. November zum größten Stromausfall der Bundesrepublik.

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Umgeknickte Masten, erfrorene Tiere und eiskalte Wohnungen: Tief Thorsten hielt im Winter 2005 das Münsterland in Atem. Ein Schneechaos führte am 25. November zum größten Stromausfall der Bundesrepublik.

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In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 zog der Orkan Kyrill mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde über ganz Deutschland und traf vor allem NRW. Hier starben sechs Menschen, 25 Millionen Bäume konnten den Böen nicht mehr standhalten.

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Pfingstmontag, 9. Juni 2014: Ein sonniger Tag mit mehr als 30 Grad. Doch am Abend kam Sturmtief Ela und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. 80.000 Blitze in nur einer Nacht. Vor allem Düsseldorf und das Ruhrgebiet waren betroffen.

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11 Jahre nach Orkan Kyrill zog der Sturm Friederike am 18. Januar 2018 über NRW hinweg. Besonders große Schäden an Wäldern und Gebäuden meldete die Rhein-Ruhr-Region. Der Verkehr musste zeitweise eingestellt werden.

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Ein Tornado verwüstete am 13. März 2019 den kleinen Eifelort Roetgen. 40 Häuser wurden beschädigt, zwei Gebäude hatten gar kein Obergeschoss mehr. Fünf Menschen wurden zum Glück nur leicht verletzt.

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Eisregen, starker Schneefall und extreme Kälte: Tief "Tristan" hatte zwischen dem 6. und 10. Februar 2021 NRW fest in seiner Hand und führte zu erheblichem Verkehrschaos. Betroffen waren vor allem das Münsterland und Ostwestfalen.

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Zwischen dem 12. und 15. Juli 2021 ließen extreme Regenfälle selbst kleine Bäche zu reißenden Flüssen werden. Südlich von Erftstadt wurde eine Bundesstraße komplett geflutet. Allein in NRW kamen 49 Menschen ums Leben. Es war die größte Naturkatastrophe in der Geschichte des Bundeslandes.

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Am 20. Mai 2022 fegten drei Tornados nacheinander durch Lippstadt, Paderborn und den Kreis Höxter. Die Wucht war so groß, dass in Lippstadt-Hellinghausen die Spitze des Kirchturms abbrach und sich das Dach des Kirchenschiffes um 30 Zentimeter verschob.

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Stand: 08.12.2025, 07:27 Uhr