Hits wie am Fließband: Albert Hammond wird 82

In den 70ern wurde Albert Hammond mit Songs wie "It Never Rains in Southern California" zum Star, später schrieb er Welthits für Whitney Houston und Starship.

Albert Hammond with guitar

Geboren am 18. Mai 1944 in London, zogen die Hammonds kurz nach Alberts Geburt nach Gibraltar. Schon als Teenie hatte Albert seine ersten Auftritte, Mitte der 60er zog er nach London. Der Plan war klar: eine Karriere als Musiker.

Albert Hammond 1978

Schon als Komponist für andere Künstler konnte Hammond die ersten Erfolge verbuchen. "Little Arrows", das er für Leapy Lee schrieb, wurde 1968 zu seinem ersten Top-Ten-Hit in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Albert Hammond 1973

Anfang der 70er zog Hammond in die USA, um seine Karriere im Rampenlicht zu forcieren. Statt nur für andere zu schreiben, wollte er selbst auch ein bisschen Ruhm und Glanz abbekommen. Das klappte auf Anhieb: "It Never Rains In Southern California" wurde 1972 zu einem weltweiten Hit.

Albert Hammond 1978

Mit Songs wie "The Free Electric Band" oder "Down By The River" ging die Erfolgsserie für Hammond weiter.

Albert Hammond ZDF Musik Show: Disco, 29. März 1975

Vor allem in Deutschland wurde (und wird) Hammond sehr geschätzt. Auch in Ilja Richters berühmt-berüchtigter Sendung "Disco" war er zu Gast.

Albert Hammond 1978

Mitte der 70er erlebte der Sänger Albert Hammond eine kleine Flaute. Die Songs, die er schreibt, waren aber dennoch in aller Munde: "The Air That I Breathe" von den Hollies wurde genauso zu einem Hit wie "When I Need You" von Leo Sayer.

Whitney Houston bei einem Konzert 2010 in Berlin (Archivfoto)

In den 80ern waren Hammonds Talente als Songwriter wieder mehr gefragt. Er schrieb Lieder für Chicago, Tina Turner oder Diana Ross. Auch "Don't Turn Around" (Ace Of Base) und "Nothing's Gonna Stop Us Now" (Starship) stammen von ihm. Der bekannteste seiner Songs wurde 1988 zur offiziellen Olympia-Hymne: "One Moment In Time", gesungen von Whitney Houston.

Albert Hammond mit Leipziger Symphonieorchester

Nachdem es in den 90ern etwas ruhiger um Hammond wurde, nahm seine eigene Karriere im neuen Jahrtausend wieder an Fahrt auf. Vor allem in Europa hielten ihm viele Fans die Treue. Also ging er dort regelmäßig auf Tour: Mal mit dem "American Songbook" im Gepäck, mal mit einem ganzen Orchester als Begleitung.

Albert Hammond mit seinem Sohn

Das musikalische Talent liegt bei den Hammonds offenbar in den Genen: Sein Sohn Albert Junior sorgte ab 2001 mit den Strokes für Furore. Die Band aus New York galt als hauptverantwortlich für die Renaissance des Gitarrenrock zu Beginn des neuen Jahrtausends.

Albert Hammond auf der Bühne

Nach krankheitsbedingter Pause kehrte Albert Hammond 2024 noch einmal mit einem neuen Album zurück: "Body Of Work" ist ein musikalischer Rückblick auf Hammonds erfolgreiche Karriere – die auch mehr als fünf Jahrzehnte nach "It Never Rains in Southern California" weiter andauert.

Geboren am 18. Mai 1944 in London, zogen die Hammonds kurz nach Alberts Geburt nach Gibraltar. Schon als Teenie hatte Albert seine ersten Auftritte, Mitte der 60er zog er nach London. Der Plan war klar: eine Karriere als Musiker.

Schon als Komponist für andere Künstler konnte Hammond die ersten Erfolge verbuchen. "Little Arrows", das er für Leapy Lee schrieb, wurde 1968 zu seinem ersten Top-Ten-Hit in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Anfang der 70er zog Hammond in die USA, um seine Karriere im Rampenlicht zu forcieren. Statt nur für andere zu schreiben, wollte er selbst auch ein bisschen Ruhm und Glanz abbekommen. Das klappte auf Anhieb: "It Never Rains In Southern California" wurde 1972 zu einem weltweiten Hit.

Mit Songs wie "The Free Electric Band" oder "Down By The River" ging die Erfolgsserie für Hammond weiter.

Vor allem in Deutschland wurde (und wird) Hammond sehr geschätzt. Auch in Ilja Richters berühmt-berüchtigter Sendung "Disco" war er zu Gast.

Mitte der 70er erlebte der Sänger Albert Hammond eine kleine Flaute. Die Songs, die er schreibt, waren aber dennoch in aller Munde: "The Air That I Breathe" von den Hollies wurde genauso zu einem Hit wie "When I Need You" von Leo Sayer.

In den 80ern waren Hammonds Talente als Songwriter wieder mehr gefragt. Er schrieb Lieder für Chicago, Tina Turner oder Diana Ross. Auch "Don't Turn Around" (Ace Of Base) und "Nothing's Gonna Stop Us Now" (Starship) stammen von ihm. Der bekannteste seiner Songs wurde 1988 zur offiziellen Olympia-Hymne: "One Moment In Time", gesungen von Whitney Houston.

Nachdem es in den 90ern etwas ruhiger um Hammond wurde, nahm seine eigene Karriere im neuen Jahrtausend wieder an Fahrt auf. Vor allem in Europa hielten ihm viele Fans die Treue. Also ging er dort regelmäßig auf Tour: Mal mit dem "American Songbook" im Gepäck, mal mit einem ganzen Orchester als Begleitung.

Das musikalische Talent liegt bei den Hammonds offenbar in den Genen: Sein Sohn Albert Junior sorgte ab 2001 mit den Strokes für Furore. Die Band aus New York galt als hauptverantwortlich für die Renaissance des Gitarrenrock zu Beginn des neuen Jahrtausends.

Nach krankheitsbedingter Pause kehrte Albert Hammond 2024 noch einmal mit einem neuen Album zurück: "Body Of Work" ist ein musikalischer Rückblick auf Hammonds erfolgreiche Karriere – die auch mehr als fünf Jahrzehnte nach "It Never Rains in Southern California" weiter andauert.

Stand: 18.05.2026, 00:00 Uhr