Abbildung zeigt das Logo der evangelische Kirche in Deutschland mit den Buchstaben EKD.

Reformierter Bund kritisiert EKD-Friedensdenkschrift

Stand:

Der Leiter des Reformierten Bundes in Deutschland hat die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland kritisiert.

Jedem Versuch, nukleare Abschreckung theologisch oder ethisch zu legitimieren, sei entschieden zu widersprechen, sagte der Theologe Bernd Becker. Er vertritt im Amt des so genannten Moderators die Interessen der reformierten Kirchen in Deutschland. Ihnen gehören rund 1,5 Millionen evangelisch-reformierte Christen in Deutschland an.

Die am Montag (10.11.2025) auf der EKD-Synode in Dresden vorgestellte Friedensdenkschrift ächtet Atomwaffen - wie schon das Vorgängerpapier - als friedensethisch nicht zu rechtfertigen. Zugleich erkennt es aber an, dass die Drohung mit Atomwaffen einer wirkungsvollen Verteidigung dienen könne.

Die Kulturnachrichten hören Sie in den Sendungen Mosaik und Resonanzen auf WDR 3 sowie Westart auf WDR 3 und WDR 5.