Im Interview mit der Deutschen Presseagentur kündigte er an, dass sein erster Gast im Kanzleramt Josef Schuster vom Zentralrat der Juden in Deutschland sein werde. Weimer wolle, dass die in Schieflage geratene Beziehung zur jüdischen Community wieder hergestellt werde und ein konfliktreiches Kapitel der deutschen Kulturpolitik ein Ende finde. Hintergrund ist die Kritik des Zentralrats der Juden an antisemitischen Darstellungen auf der Kunstausstellung documenta in Kassel 2022 und an Äußerungen zum Gaza-Krieg während der Berlinale im vergangenen Jahr. Zentralratspräsident Schuster hatte klare Richtlinien für die Kultur gefordert.
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