Mit seinen Gemälden definiert er die Grenzen der Abstraktion neu: Adam Pendleton ist eine zentrale Figur der zeitgenössischen amerikanischen Kunst. Er schafft Gemälde, Zeichnungen, Videoarbeiten, Skulpturen und Installationen, die überlieferte Erzählungen über die Vergangenheit transformieren, starre historische Kategorien aufbrechen und so neue Möglichkeiten für die Zukunft eröffnen. Seine Arbeitsweise bezeichnet er als „Black Dada“ – ein kritisches Rahmenkonzept zur Erforschung der Beziehung zwischen Schwarzer Identität, Abstraktion und den historischen Avantgarden.
Westart-Moderatorin Mona Ameziane trifft Pendleton in der Langen Foundation in Neuss – wo am 19. April seine umfassende Einzelausstellung „Can I be?“ eröffnet. Im Dialog mit der Architektur von Tadao Ando entfaltet sich die Schau als Meditation darüber, wie wir Form denken, erinnern und die Bedingungen der Gegenwart neu imaginieren können.
Weitere Themen der Sendung: Das Ende des deutschen Fernsehens: Satiriker und Autor Sebastian Hotz mit seinem zweiten Roman „Sidekick“ | Starkes Filmdebüt: „Sechswochenamt“ auf dem Internationalen Frauen Film Fest in Köln | Portät der neuen Dirigentin des WDR-Sinfonieorchesters Marie Jacquot |
Konzept: Cordula Echterhoff