Westart vom 23.05.26
Westart . 23.05.2026. 29:39 Min.. UT. Verfügbar bis 23.05.2028. WDR. Von Cordula Echterhoff und Anderen.
Westart vom 23.05.26 auf der Niederrhein-Tour von Thomas Baumgärtel
Stand:
Thomas Baumgärtel, der Bananensprayer, feiert das 40-jährige Jubiläum seiner ikonischen Spraybanane, die für Freiheit der Kunst, Meinungsvielfalt und kulturelle Offenheit steht.
Vor 40 Jahren sprühte Thomas Baumgärtel die erste Banane an das Museum Ludwig in Köln. Seitdem vermehrt sich die Spraybanane als Zeichen für Kunst und Kultur nicht nur in deutschen Städten. Der Bananensprayer feiert nun das Jubiläum mit einem außergewöhnlichen Kunstprojekt: Unter dem Motto „Freiheit für die Kunst“ verwandelt die Niederrheintour 2026 die seine Heimatregion in einen Ausstellungsraum. 40 Museen, Galerien und kulturelle Institutionen zeigen parallel Werkgruppen aus vier Jahrzehnten von Baumgärtels Schaffen. Denn neben seinem Bananenprojekt hat Baumgärtel ein breites Œuvre geschaffen – von Malerei über Grafik und Installation bis zu politischer Kunst, Street Art und performativen Aktionen.
Westart-Moderator Thilo Jahn besucht mit dem Bananensprayer Thomas Baumgärtel den Niederrhein und schaut sich einige Stationen der Ausstellungsreihe „Freiheit für die Kunst“ an.
Außerdem in der Sendung
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Universaltalent: Armin Mueller-Stahl Ausstellung in Schloss Moyland
Armin Mueller-Stahl beim Rundgang auf Schloss Moyland
Die meisten kennen Armin Mueller-Stahl als Schauspieler, der für Rainer Werner Fassbinder, für Heinrich Breloer aber auch in Hollywood spielte. Eigentlich aber wollte er Musiker werden, heute ist der 95-Jährige Maler. Die Ausstellung „Nacht und Tag auf der Erde“ in Schloss Moyland bietet Einblicke in seine Biografie und sein vielfältiges Werk. Die Präsentation umfasst eine große Bandbreite von Gemälden, über druckgrafische Zyklen, neue Arbeiten auf Papier bis zu den jüngsten Porträts jüdischer Freunde und Weggefährten. Westart hat Armin Mueller-Stahl anlässlich der Ausstellung in seinem Atelier bei Lübeck besucht.
Autorin: Anke Rebbert
Headlines, Hypes und Herzschmerz: Dokuserie über die BRAVO
Die Zeitschrift BRAVO prägte über Jahrzehnte die Identität von Millionen von Jugendlichen in Deutschland. Exklusive Geschichten machten Teenie-Idole groß, begleiteten ihre Karrieren und setzen Trends. Dr. Sommer klärte auf und die Foto-Love-Story sorgte für Orientierung in der Pubertät. Eine dreiteilige Doku-Serie in der ARD Mediathek beleuchtet die Entwicklung des Hefts zwischen 1991 und 2015, von der Hochphase als wöchentliches Massenphänomen mit 1,5 Millionen verkauften Exemplaren bis zum schmerzhaften Bedeutungsverlust durch Internet und Social Media.
Autorin: Uta Angenvoort
Flucht vor dem Krieg: der Roman „Eddos goldenes Lächeln“
Stella Gaitano, Schriftstellerin
Ein kleines verarmtes Dorf voller Geheimnisse, Rituale und Aberglauben im südlichen Sudan. Dort wächst Lucy auf. Als ihre Mutter Eddo stirbt, flieht Lucy vor dem Krieg in den Norden, nach Khartum. Doch die politischen Unruhen des Landes holen sie auch in der Stadt ein und bedrohen ihre neue Heimat. Die Autorin des Romans „Eddos goldenes Lächeln“, Stella Gaitano, wuchs in Karthum auf. Wegen ihrer politischen Haltung und ihrer öffentlichen Äußerungen wurde sie mit dem Tode bedroht und 2022 ins Writers-in-Exile-Programm aufgenommen. Seither lebt sie mit ihren zwei Söhnen in Kamen.
Autorin: Claudia Kuhland
Abgründe der Vergangenheit: Der Film „Tod meiner Jugend“
Filmstill aus "Tod meiner Jugend"
Kai Peter ist Hausmeister an der Schule seines Sohnes – derselben, die er einst selbst besuchte. Alles wirkt perfekt: ein sicherer Job, eine liebevolle Familie. Doch Kai spürt eine innere Unruhe, die Vergangenheit frisst sich immer mehr in sein stabiles Leben. Nur langsam entschlüsselt sich in Timo Jacobs Film „Tod meiner Jugend“, was Kai in seiner Kindheit widerfahren ist – und er arbeitet es ausgerechnet auf der Comedy-Bühne auf. Am 28. Mai startet der Film in den Kinos.
Autor: Jörg Laaks
Konzept: Cordula Echterhoff