Geschlecht: kastrierte Katze
Alter: circa 10 Jahre
Rasse: Maine-Coon-Mix
Farbe: schwarz mit weiß
Vorgeschichte: Juna kam 2021 erstmals ins Tierheim, gemeinsam mit ihrem herzkranken Bruder. Nach kurzer Zeit fand sie ein Zuhause, in dem sie fast drei Jahre lebte. Dort reagierte sie jedoch auf längere Abwesenheiten der Familie – vor allem Urlaube – mit Unsauberkeit. Ein Tierarzt stellte eine Angststörung fest und behandelte sie mit Diazepam. Das half zunächst, bis zur nächsten Abwesenheit. Schließlich brachten die Halter die Seniorin zurück ins Tierheim.
Gesundheit: Juna hat keine Zähne mehr, was sie nicht einschränkt. Sie ist FIV- und FeLV-negativ.
Verträglichkeit: Anderen Katzen begegnet Juna anfangs reserviert, mit Geduld könnte eine Vergesellschaftung gelingen. Sie wäre aber auch als Einzelkatze glücklich. Hunde wurden nicht getestet, das Tierheim rät wegen ihrer Stressanfälligkeit jedoch davon ab. Ältere, ruhige Kinder, die ihre Bedürfnisse respektieren, wären in Ordnung.
Charakter: Fremden gegenüber ist Juna zunächst skeptisch und zieht sich lieber zurück. Mit Zeit und Geduld zeigt sie sich jedoch und kann dann auch ihre verschmuste, liebevolle Seite ausleben. Bürsten mag sie nicht, weshalb sie teilweise verfilzte Stellen im Fell hat. Die Fellpflege wird schrittweise und behutsam angegangen. Den Tierheimmitarbeiter:innen ist es wichtiger, dass Juna den Menschen nicht mehr als Bedrohung wahrnimmt.
Im Alltag: Juna ist unkompliziert und verlangt nicht viel. Sie frisst normales Nassfutter, Trockenfutter lehnt sie ab.
Wunschzuhause: Juna braucht ein ruhiges Zuhause bei Menschen, die sie mit ihren Eigenheiten und Bedürfnissen so akzeptieren, wie sie ist, Sie sollte nicht lange allein gelassen werden und freut sich über viel Aufmerksamkeit. Bis zu ihrem 6. Lebensjahr lebte Juna ausschließlich in der Wohnung. Bei ihren letzten Haltern durfte sie den Garten nutzen. Ein gesicherter Balkon wäre das Minimum, ein Garten noch besser.