Geschlecht: kastrierter Kater
Alter: circa 15 Jahre, möglicherweise älter
Rasse: Europäisch Kurzhaar
Farbe: rot
Vorgeschichte: Hyper wurde allein, verwirrt und in schlechtem Zustand im Wald gefunden. Im Tierheim stellten die Pfleger fest, dass er blind und taub war. Eine erste Untersuchung zeigte einen enorm hohen Blutdruck, der mit Tabletten normalisiert werden konnte. Dadurch sieht Hyper zumindest wieder so viel, dass er sich besser orientieren kann. Ein Vorbesitzer hat sich aber nicht gemeldet.
Gesundheit: Hyper hat altersbedingte Baustellen. Neben seinem Bluthochdruck, der medikamentös gut eingestellt ist, ist Hyper taub und zeigt senile Verhaltensweisen: Er läuft im Kreis, starrt manchmal ins Leere und ist in sich gekehrt. Er bekommt deswegen Medikamente zur Förderung der Durchblutung im Gehirn. Seine Blutwerte sind ansonsten erstaunlich gut für sein Alter. Außerdem hat er keine Zähne mehr – was ihn aber nicht vom Fressen abhält. Das liebt Hyper sehr.
Verträglichkeit: Der Senior lebt im Tierheim allein, deswegen ist nicht bekannt, ob er sich mit anderen Tieren versteht. Er könnte möglicherweise zu einer sehr ruhigen alten Katze vermittelt werden. Wegen seines Alters und seiner Beeinträchtigungen sollte Hyper in einen ruhigen Haushalt ohne Kleinkinder ziehen.
Charakter: Hyper ist ein lieber, sanfter und unkomplizierter Kater. Er ist sehr menschenbezogen, liebt es, zu kuscheln und dabei zu sein. Trotz seiner Einschränkungen ist er ein echter Genießer, besonders, wenn es ums Futter geht.
Im Alltag: Hyper ist ein leiser, ruhiger und genügsamer Kater, aber er braucht klare Strukturen und jemanden, der ihn aufgrund seiner altersbedingten Verwirrtheit im Blick behält. Der alte Kater ist stubenrein, beim Kreiseln läuft er aber ab und zu durch sein Katzenklo und verteilt dann seine Hinterlassenschaften ungewollt im Raum. Es ist möglich, dass sich das in einem Zuhause mit mehr Platz ändert. Trotzdem sollten sich Hypers neue Besitzer drauf einstellen.
Wunschzuhause: Hyper sucht ein Zuhause bei Menschen, die viel zu Hause sind und viel Zeit für ihn haben. Wenn er Freigang bekommen soll, dann nur gesichert. Wichtig sind ein ruhiges Umfeld, Geduld, regelmäßige Medikamentengabe und ein liebevoller Blick für seine Eigenheiten.