Videos und Fotos vom Crossroads Festival

09. - 12. April 2008 - Bonn, Harmonie

Konzert-Videos

Monte Montgomery

Rockpalast 09.04.2008 01:13:24 Std. WDR

09. April 2008 - Harmonie, Bonn: Virtuos versteht es Monte Montgomery seiner akustischen Gitarre Töne zu entlocken, hinter denen man eine mehrköpfige, elektrifizierte Band vermuten würde – obgleich man es lediglich mit einem Trio zu tun hat. Montgomery wurde mehrfach mit Awards geadelt und das Guitar Player-Magazin wählte ihn unter die „50 besten Gitarristen aller Zeiten“. Er wurde als „Hendrix mit akustischer Gitarre“ bezeichnet, sein spektakuläres Spiel ( „sechs Saiten, die an Dynamit angeschlossen wurden“), aber auch sein Songwriting und seine Stimme haben ihn über die Grenzen seiner texanischen Heimat hinaus zu einem gefeierten Live-Act gemacht.  |  video

Beasts Of Bourbon

Rockpalast 10.04.2008 58:33 Min. WDR

10. April 2008 - Harmonie, Bonn: Die Beasts Of Bourbon, Supergroup des australischen Undergrounds, muss John Cale im Kopf gehabt haben, als er den Begriff „Dirty Ass Rock’n’Roll“ prägte. In den frühen Achtzigern lediglich als Nebenprojekt seiner Protagonisten gegründet, wurden die Beasts vor allem in Europa zum Synonym für typisch australisch-brachialen Umgang mit allem, was dem Rock-Rabauken lieb ist: Punk, AC/DC, Bier, Loser-Country und der Blues von Muddy Waters. Dazu Tex Perkins Reibeisenstimme, gestählt durch dekadenlang ungesunde Lebensführung, Lieder, die genau von den Abgründen zu berichten wissen, in die sich diese authentischen Raubeine schon mehrfach kopfüber stürzten. Und die coolste mir-doch-egal Haltung seit ihren Landsleuten von Birthday Party. Das ganze Paket an den Klischees, die nie langweilig werden.  |  video

Kristofer Åström & Rainaways

Rockpalast 12.04.2008 58:44 Min. WDR

12. April 2008 - Harmonie, Bonn: Kristofer Åström gehört zur Speerspitze des bedingt melancholischen aber unbedingt mitreißenden schwedischen Singer-/Songwritertums. Früher bei den in Punkreisen hoch geschätzten Fireside, seit einigen Jahren dann abwechselnd solo oder mit seiner Begleitband Hidden Truck aktiv, ist Åström mit seiner neun Band The Rainaways dort angekommen, wo er am stärksten ist: Im Umfeld des skandinavischen, latent introspektiven, liedorientierten guten Songs. Man darf es Alternative Country nennen, was angesichts der prallen Melodien und des dynamischen Abwechslungsreichtums allerdings zu kurz greift. Hier ist ein Könner mit großen Songs unterwegs, die sich nie auf pure Nabelschau beschränken, sondern sich der Aufgabe als Unterhaltungsmedium bewusst sind.  |  video

The Bellrays - Crossroads Festival 2008

Rockpalast 11.04.2008 01:12:41 Std. WDR

11. April 2008 - Harmonie, Bonn: The Bellrays aus Los Angeles kreuzen seit 1990 kantigen Punk-Rock mit Soul und Funk in einer Weise, die live ganz besonders Atem nehmend ist. Sie stützen sich nicht auf Manierismen, ihre Musik ist lebendig, verschwitzt, voller Hingabe, konzentriert sich auf Ingredienzien, die im Rock zeitlosen Wert haben. Ihr Sound bedient sich bei Altvätern des Punk wie auch bei Tina Turner oder James Brown. Angetrieben von einem gnadenlosen Rhythmus und einer Dreck schleudernden Gitarre, schneit mit Lisa Kekaulas Organ eine Stimme herein, die so tief im Soul und Blues kniet, dass es den Zuhörer und Zuschauer in die goldene Zeit zurückversetzt, in der Musik noch etwas bedeutete.  |  video

Blue Cheer - Crossroads Festival 2008

Rockpalast 11.04.2008 01:14:13 Std. WDR

11. April 2008 - Harmonie, Bonn: Blue Cheer, obschon benannt nach einer vor vierzig Jahren angesagten LSD-Variante, gelten als Erfinder des Hardrock. Das Power-Trio war Stil prägend mit seinem kompromisslos verzerrten, infernalischen Sound, der schon so manchem Hippie in den Sixties Angst einflößte. So heavy rockend, so aggressiv hatte bis dahin niemand gewagt aufzutreten. Nahezu alle späteren Metal-Bands, Stoner- und Garagenrocker haben in Blue Cheer ihr gemeinsames Vorbild. Die ehemalige Hausband der Hells Angels San Francisco hatte mit ihrer extremen Version von Eddie Cochrans „Summertime Blues“ weltweiten Chartserfolg. Nach einer wechselvollen Karriere kommen sie 2008 erstmals seit 1993 wieder auf ausgedehnte Europatour.  |  video

Boss Martians - Crossroads Festival 2008

Rockpalast 11.04.2008 57:48 Min. WDR

11. April 2008 - Harmonie, Bonn: Dass Little Steven und Bruce Springsteen die Boss Martians verehren führt in die Irre - verschreibt sich das Quartett aus Seattle doch viel eher dem verschwitzten Garagenrock der Sonics, dem brachialen Proto-Punk der Stooges und MC 5 sowie melodieseligem Power-Pop mit Surf-, Retro- und Alternative-Elementen. Eine live hochexplosive, wuchtige Mischung, die auch Iggy Pop, den Godfather of Punk, derart beeindruckte, dass er für das aktuelle Album der Boss Martians nicht nur einen Song schrieb, sondern – der rockmusikalische Ritterschlag- höchstpersönlich auf der Singleveröffentlichung dieses Titels mit Bandleader Evan Foster zusammen im Duett sang. Rockmusik mit dicker Hose, die sich stilsicher bei guten Vorbildern bedient.  |  video

Eric Sardinas

Rockpalast 09.04.2008 01:13:55 Std. WDR

09. April 2008 - Harmonie, Bonn: Eric Sardinas, in Florida aufgewachsen aber in Los Angeles heimisch, ist ein Virtuose des Slide-Spiels, der seiner Dobro-Gitarre zeitlosen, majestätischen Bluesrock abtrotzt. Von hurtigem Akustikblues über Boogies bis zu druckvollem Rock reicht Sardinas Spektrum und durch die Beschränkung auf die klassische Triobesetzung bietet sich kompositorisch Platz, den er durch Einbindung von Genregrenzen überspringenden Stilmitteln nutzt. Ein explosiver, stets jedoch spieltechnisch brillanter Sound ist die Folge. Blues-Rock-Größen wie Steve Vai oder Johnny Winter luden Eric Sardinas ein, das Vorprogramm ihrer US-Tourneen zu bestreiten.  |  video

HushPuppies - Crossroads Festival 2008

Rockpalast 12.04.2008 57:36 Min. WDR

12. April 2008 - Harmonie, Bonn: Die französischen HushPuppies rocken sich juvenil unbekümmert durch die letzten vier Dekaden und verleugnen dabei einerseits nicht ihre frühen britischen Vorbilder wie The Who, The Small Faces oder die Kinks. Andererseits sind zeitgenössischere Einflussgrößen wie The Hives zu erkennen. Was zu einem angenehm überdrehten, krachigen Indie-Pop führt, der sich meist in kurzen, hymnischen Songs offenbart, die einer quirlig quengelnden Orgel und großen Rock-Gesten ebenso Platz bieten wie atmosphärischen Melodien. Brit-Pop-Anleihen und sarkastische Überhöhungen ergänzen ihren unkomplizierten Umgang mit handelsüblichen Rockattitüden.  |  video

Unplugged

Unplugged: Eric Sardinas

Rockpalast 08.11.2010 01:59 Min. WDR

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Mehr zu den Bands beim Crossroads Festival 2008