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Múr

Progressive Metal aus Island Múr

Mit gewaltigen, düsteren und tonnenschweren Soundscapes im Breitwandformat kommt Múr daher – wie der Ausbruch eines isländischen Vulkans. Das Quintett aus der Hauptstadt Reykjavík steht in seiner Heimat für atmosphärischen und genreübergreifenden Metal.

2018 wurde die Band gegründet, und mit dem Release ihres ersten Studioalbums ließen sich Kári Haraldsson (Gesang, Keytar, Synth), Hilmir Arnason (Gitarre), Jón Ísak Ragnarsson (Gitarre), Ívar Klausen (Bass) und Arni Jökull Godbjartsson (Schlagzeug) erst einmal richtig Zeit. 2024 erschien dann ihr selbstbetiteltes Debüt bei Century Media Records – ein tiefschwarzer, tonnenschwerer Amboss von einem Metal-Erstling, technisch anspruchsvoll, inspiriert von Filmmusik, Naturgewalt und elektronischer Musik.

Die progressiven Einflüsse von Múr erinnern an Devin Townsend und Opeth, die Experimentierfreude an Neurosis und Gojira. Ihre künstlerisch anspruchsvollen und aufwändig gedrehten Musikvideos stehen der Musik in Sachen Ausgefeiltheit in nichts nach. 2022 gewann die Band den Wacken Metal Battle Iceland und 2025 die Icelandic Music Awards als Newcomer des Jahres.