Post-Punk aus England : GANS
Zwei Freunde aus Birmingham hauen auf die Kacke: Mit schlauen Texten, viel Popenergie, mehrstimmigem Gesang und dem Gespür für Mitsing-Hymnen haben sich GANS in der britischen Post-Punk-Szene etabliert. Ihr Sound drückt tierisch nach vorne und Vergleiche mit den Kollegen von Sleaford Mods und Idles ließen nicht lange auf sich warten.
Die beiden Studienfreunde Euan Woodman (Gesang, Drums) und Thomas Rhodes (Gesang, Bass) teilen viele gemeinsame Leidenschaften – vor allem für Musik, Bücher und Kunst. Ihr Bandname ist tatsächlich das deutsche Wort für das gefiederte Schnabeltier und hat wohl etwas mit einer Anekdote um ein Gemälde zu tun.
Als sich Woodman und Rhodes zu GANS zusammentaten, hatten sie innerhalb nur eines Jahres einen Plattenvertrag. Für ihr Debütalbum „Good For The Soul“ haben sie mit Ross Orton zusammengearbeitet, der unter anderem Arctic Monkeys, Amyl And The Sniffers, The Fall und M.I.A. produziert hat. Die Platte ist ein ehrlicher, emotionaler und wacher Blick auf die Gegenwart aus der Sicht der Band.