Pop / Indie Rock aus Deutschland : Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen
Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen setzt sich beherzt zwischen alle Stühle und folgt mit erfrischender Kompromisslosigkeit dem alten Punk-Motto, dass man kein Virtuose sein muss, um Musik zu machen. Dabei schaffen sie Pop-Perlen voll heiterer Antihaltung.
Nach der Auflösung seiner Band Superpunk gründet der Hamburger Sänger und Songschreiber Carsten Friedrichs gemeinsam mit seinem Superpunk-Kollegen Tim Jürgens Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen. Philip Morten Andernach, Tapete-Records-Chef Gunther Buskies und Christoph Kähler vervollständigen zu Anfang die illustre Truppe.
2012 erscheint das Debüt „Jeder auf Erden ist wunderschön“. Darauf zu hören ist ein tanzbarer Mix aus Elementen von Northern Soul, Pop, Garagenrock und Punk. Tapete Records beschrieb den Sound der Liga der gewöhnlichen Gentlemen einmal treffend als „ein musikalischer Film Noir in Bunt, ein Dienstag in Dur, Agit-Pop zum Tanzen“.
Textlich geht es um Absurditäten und Schönheit des Alltags, mit jeder Menge Popkultur-Referenzen von Hedy Lamarr bis Bud Spencer – und immer wieder geht es auch um Fußball. Die Liga bringt regelmäßig Alben heraus und hat auch schon einige Besetzungswechsel hinter sich.