Verschiedene Sukkulenten, in der Mitte eine Echeveria agavoides

Neuer Zimmerpflanzen-Trend: Echeverien 

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Echeverien sind dank ihrer prachtvollen, rosettenförmigen, farbenfrohen Blätter ein absoluter Hingucker. Markus Phlippen stellt uns die Pflanze vor und gibt Pflegetipps. 

Echeverien sind Sukkulenten und damit ideale Anfängerpflanzen, wenn man keinen grünen Daumen hat. Sie sind ideale Zimmerpflanzen und äußerst pflegeleicht, wenn man ein paar Dinge beachtet. Bei Temperaturen über fünf Grad fühlen sie sich auch draußen wohl. Frosthart sind die kleinen Pflanzen jedoch nicht. Die Überwinterung bei knapp über 0 °C im ungeheizten Gewächshaus überstehen sie ohne Probleme.  

Neuer Zimmerpflanzen-Trend: Echeverien 

Hier und heute 05.01.2026 07:34 Min. Verfügbar bis 05.01.2028 WDR

Am besten setzt man sie in eine schöne Schale mit Kakteenerde, aber nicht zu tief. Natürlich kann man auch einzelne Töpfe nehmen, wenn man sie auf der Fensterbank aufreihen möchte. Sie mögen einen Standort mit Sonne und sie brauchen nur wenig Wasser – am besten kalkarm und zimmerwarm. Abgestandenes Wasser oder Regenwasser eignen sich also gut.   

Als Dünger empfiehlt Markus Phlippen Kakteen-Dünger. Den gibt es in flüssiger Form. „Bitte keinen normalen Blumendünger nehmen, dann werden die Pflanzen zu weich und beginnen leicht zu faulen“, sagt unser Experte. 

Kombination mit Kübelpflanzen 

Eukalyptus

Echeverien lassen sich hervorragend mit Eukalyptus kombinieren.

Oft fehlt eine dauerhafte Unterpflanzung von Kübelpflanzen, die optisch attraktiv bleibt. Die blau-grünen Rosetten der Echeveria passen beispielsweise hervorragend zur Blattfarbe des Olivenbaums, die sich ebenfalls im Bereich blau-grau-grün bewegt. Auch der Eukalyptus passt hervorragend zur Echeveria. 

Vermehren 

Es ist einfach, Echeverien zu vermehren, da die Pflanze kontinuierlich Tochterrosetten bildet. Diese Ableger werden einfach auf die Erde gelegt. Wichtig ist, dass die Erde einen hohen mineralischen Gehalt hat. Kakteenerde eignet sich daher gut. Nach einiger Zeit bilden die Ableger Wurzeln und wachsen an. Bei dieser Pflanzengruppe ist es sogar möglich, sogenannte Blattstecklinge zu gewinnen. Oft findet man sogar heruntergefallene Blätter, die bereits kleine Wurzeln gebildet haben und auf denen kleine Rosetten entstehen.  

Immer mal wieder begegnen einem bunt besprühte Exemplare im Handel. Bitte nicht kaufen, sagt Markus Phlippen. „Immerhin sind es Lebewesen und so können sie keine Photosynthese machen.“ Solche Deko-Objekte sind zum Wegwerfen gemacht. Viel zu schade und überhaupt nicht nachhaltig.