- Sendehinweis: Hier und heute | 6. März 2026, 16.15 - 18.00 Uhr | WDR
Die Schilddrüse ist klein, hat aber eine enorme Wirkung: Sie produziert lebenswichtige Hormone und steuert unseren Stoffwechsel. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, kann das zahlreiche Bereiche im Körper beeinflussen – von Herz, Gehirn und Energiehaushalt bis zur Verdauung.
Unter- und Überfunktion der Schilddrüse
Zu den häufigsten Erkrankungen zählen die Unterfunktion (Hypothyreose), die Überfunktion (Hyperthyreose), Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow sowie Knoten oder eine Vergrößerung der Schilddrüse (Struma).Typische Anzeichen einer Unterfunktion sind Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit oder depressive Verstimmungen. Eine Überfunktion kann sich durch Nervosität, Herzklopfen, Schlafstörungen, Gewichtsverlust oder starkes Schwitzen äußern. Da die Beschwerden oft unspezifisch sind, bleiben Erkrankungen lange unentdeckt.
Eine Schilddrüsenuntersuchung kann frühzeitig Auffälligkeiten feststellen.
Ein Check-up kann helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Untersuchungen in der Regel bei Beschwerden oder medizinischem Verdacht. Dazu gehören Blutwerte wie TSH oder eine Ultraschalluntersuchung.
Schilddrüse – kleines Organ mit großer Wirkung
Hier und heute. 06.03.2026. 13:53 Min.. Verfügbar bis 06.03.2028. WDR.
Jod und Schilddrüse
Jod ist essenziell für die Bildung der Schilddrüsenhormone. Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss können die Schilddrüse schädigen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung stuft eine tägliche Aufnahme von bis zu 500 Mikrogramm Jod als sicher ein.
Jod liefern unter anderem:
- Jodiertes Speisesalz
- Seefisch und Meeresfrüchte
- Milchprodukte und Eier
- Brokkoli, Spinat, Champignons sowie Nüsse und Kerne