Hohe Ansicht auf eine Flaschen, gefüllt mit Olivenöl, auf einem Marmor Hintergrund.

Olivenöl im Test

Stand:

Die Stiftung Warentest hat 25 Olivenöle geprüft. Fazit: Gutes Olivenöl bleibt die Ausnahme. Ernährungswissenschaftlerin Jon Chim Bai stellt die vier Gewinner vor.

In den Geschäften hierzulande wird vor allem „natives Olivenöl extra“ angeboten – die höchste Güteklasse. Dementsprechend wurden im aktuellen Test überwiegend Öle dieser Klasse plus ein „natives“ Olivenöl analysiert, darunter viele bekannte Eigenmarken aus Supermärkten und Discountern.​
Nur acht von 25 Ölen waren insgesamt „gut“. Acht Öle fielen durch und wurden mit „mangelhaft“ bewertet, da sie deutlich fehlerhaft rochen oder stark mit Schadstoffen belastet waren.

Mineralölbestandteile und Weichmacher

Zwei beliebte Discounter‑Eigenmarken sowie ein weiteres Öl aus einem Discounter schnitten so schlecht ab, dass sie nicht als „nativ extra“ hätten deklariert werden dürfen.​ In einigen Ölen wurden Mineralölbestandteile und in einem weiteren der Weichmacher DBP nachgewiesen.​
Alle getesteten Öle enthielten dagegen genug Polyphenole – die gesunden, sekundären Pflanzenstoffe schützen die Zellen vor oxidativem Stress.​
Akut gesundheitsgefährdend sei keines der geprüften Produkte, sagen die Tester. Wichtiger sei allerdings das langfristige Begrenzen vermeidbarer Belastungen.​

Olivenöl im Test

Hier und heute 25.02.2026 12:25 Min. Verfügbar bis 25.02.2028 WDR

Teurer und schlechter

Das Bild zeigt verschiednene Olivenöl-Flaschen.

Fünfjahresvergleich: steigende Preise, weniger Qualität bei Olivenöl.

Während Olivenöl im Fünfjahresvergleich teurer geworden ist, habe gleichzeitig die Qualität abgenommen. Demnach gibt es, laut Test, immer weniger gute und mehr schlechte Öle in der höchsten Güteklasse.​ „Nativ extra“ sei also keine Garantie mehr für Spitzenqualität.