Eine Frau macht eine Übung im Fitnessstudio

Muskelaufbau für Frauen

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Sport- und Ernährungsmedizinerin Dr. Meike Diessner erklärt, was Frauen für einen gesunden Muskelaufbau tun können und wie ihre Gesundheit davon profitiert.

Trainierte Frauenschultern

Muskulatur entwickelt sich bei Frauen moderater.

Im Januar nehmen viele Menschen ihre Fitnessvorsätze für das Jahr in Angriff. Laut einer Umfrage beginnt etwa die Hälfte der Menschen in Deutschland im Januar mit sportlichen Aktivitäten. Viele setzen sich Ziele wie „mehr Muskeln aufbauen“, „Krafttraining intensiver betreiben“ oder „gesünder leben“.
Gerade für Frauen sei Muskelaufbau ein häufiges, aber oftmals missverstandenes Ziel, sagt Dr. Meike Diessner. Viele Frauen fürchten, dass sie durch Krafttraining zu muskulös werden, was aber meistens nicht der Fall ist, da der weibliche Körper weniger Testosteron produziert als der männliche und daher nicht so schnell massiv Muskelmasse aufbaut.

Muskelaufbau für Frauen

Hier und heute 15.01.2026 13:00 Min. Verfügbar bis 15.01.2028 WDR

Gesundheitliche Vorteile

Stoffwechsel und Fettverbrennung: Muskelaufbau erhöht den Grundumsatz, was bedeutet, dass Frauen auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbrennen. Dies unterstützt den Fettabbau und hilft, den Körperfettanteil zu reduzieren, was gerade nach den Feiertagen für viele ein Ziel ist.

Verletzungsprävention und Gelenkgesundheit: Mit zunehmendem Alter sinkt die Muskelmasse natürlicherweise. Krafttraining hilft, die Muskulatur zu stärken und somit Gelenke und Knochen zu schützen. Ein starkes Muskelgerüst ist besonders wichtig, um Osteoporose und Gelenkschmerzen im Alter vorzubeugen.

Verbesserte Körperhaltung und Selbstbewusstsein: Muskeln verbessern die Körperhaltung. Auch die Selbstwahrnehmung und das allgemeine Wohlbefinden steigen, da Muskelaufbau oft zu einer positiven Veränderung des Körpers führt.

Frauen haben zudem spezifische Bedürfnisse: Sie profitieren besonders von einem angepassten Krafttraining, das Hormonschwankungen berücksichtigt, da der weibliche Körper z. B. in verschiedenen Phasen des Zyklus unterschiedlich auf Training reagiert.