Gräser

Garten unterwegs: Gräsergarten Gröne

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Unseren Gärtner Markus Phlippen treibt es hinaus. Er schaut für uns über den Gartenzaun von Hermann Gröne in Nettetal und gibt Tipps rund um Gräser.

In seinem Staudengarten orientiert sich Hermann Gröne an natürlichen Vorbildern. So hat sein Privatgarten zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten. Schneeglöckchen läuten die Saison im Frühjahr ein. Im Frühling und Sommer kommen prächtige Stauden hinzu. Jetzt im Herbst erreicht bei Hermann Gröne das Gartenjahr mit den Gräsern seinen Höhepunkt.

Garten unterwegs: Gräsergarten Gröne

Hier und heute 29.09.2025 05:59 Min. Verfügbar bis 29.09.2027 WDR

Gräser können weit mehr als nur „grün“ sein. Weltweit gibt es circa 14.000 Arten von Gräsern. Selbst in Gegenden mit extremen Wetterbedingungen sind sie zu finden und äußerst vielgestaltig. Es gibt neben Grün, Braun-, Rose- und Broncetönen auch weiß und gelb panaschierte Gräser. Auch die Wuchsformen sind vielfältig und reichen von bodendeckend, elegant überhängend bis hin zu straff aufrecht. Manche Ziergräser zeichnen sich durch eine attraktive Blüte aus und sehen im Winter mit Rauhreif besonders schön aus.

Carex

Carex-Gräser gehören zur Familie der Sauergrasgewächse.

Hermann Gröne haben es vor allem langlebige und robuste Gräser angetan. Trendgräser interessieren ihn eher nicht. Auch mit kleineren Gräsern lässt sich die, von Gröne gepriesene, Natürlichkeit ins Beet bringen. Sogar im Kübel gedeihen Gräser mittlerweile, z.B. Carex oder Pennisetum. Beide lassen sich gut mit Stauden kombinieren.

Naturnahe Gestaltung ist Grönes Ziel: Der Garten soll durchblühen. Er setzt auf torf- und giftfreies Gärtnern. Seine Pflanzen bezieht er regional. Außerdem hat er im Garten kein Licht. „Das ist viel besser für unsere Insekten“, sagt er. Am 26. Oktober öffnet Hermann Gröne den Garten für die Öffentlichkeit.

Sondertermin offene Gartenpforte

Sonntag 26. Oktober, 10 bis 18 Uhr
Hermann Gröne
Busch 7
41334 Nettetal