Blumenbeet

Garten unterwegs: Balkon und Beet frühlingsfit machen  

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Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf. Anja Klein nimmt uns mit in ihren Schrebergarten und zeigt, wie man Balkon und Beet frühjahrsfit macht. 

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Beete aufzuräumen, Pflanzen zu pflegen und mit einfachen Maßnahmen Farbe ins Grün zu bringen. Wer früh aktiv wird, spart sich später viel Arbeit, sagt Gartenbloggerin Anja Klein. 

Der richtige Moment, um Stauden zurückzuschneiden 

Lila Stauden.

Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die jedes Jahr wiederkommen.

Viele Stauden lassen wir über den Winter bewusst stehen. Die trockenen Stängel schützen vor Frost und bieten Insekten einen wichtigen Lebensraum. Im Frühjahr sollten wir die alten Pflanzenteile dann zurückschneiden, damit neue Triebe genug Licht und Platz haben, um kräftig zu wachsen. 

Rückschnitt als Mulch nutzen 

Abgeschnittene Pflanzenteile müssen nicht in die Biotonne. Kleingeschnitten dienen sie als Mulch für die Beete. Das schützt den Boden vor dem Austrocknen und unterdrückt Unkraut. Gleichzeitig verbessert sich langfristig die Bodenstruktur – ein einfacher Trick mit großem Effekt. 

Unkraut früh entfernen – das spart Arbeit 

Eine Hand in grünem Handschuh zupft Unkraut.

Unkraut sollte frühstmöglich entfernt werden.

Schon jetzt zeigen sich die ersten unerwünschten Pflanzen im Beet. Wer Unkraut früh entfernt, verhindert, dass es sich stark ausbreitet oder Samen bildet. Kleine Pflanzen lassen sich jetzt besonders leicht herausziehen – das spart später viel Zeit und Mühe. 

Lenzrosen pflegen und fit für die Saison machen 

Rosa Lenzrosen im Frühling

Befallene Blätter können die Lenzrose schwächen.

Lenzrosen gehören zu den ersten Blühern im Jahr. Damit sie lange schön bleiben, sollten jetzt alte und fleckige Blätter entfernt werden. Sie sind häufig von Pilzen befallen und können die Pflanze schwächen. Ein Rückschnitt sorgt dafür, dass die frischen Blüten besser zur Geltung kommen und die Pflanze kräftig weiterwächst. Auch blühende Lenzrosen aus dem Gartencenter lassen sich jetzt problemlos pflanzen. Sie eignen sich sowohl fürs Beet als auch für Kübel und bringen sofort Frühlingsstimmung auf Balkon, Terrasse oder in den Garten. 

Vorgezogene Frühblüher 

Wer schnell Farbe in den Garten bringen möchte, nimmt am besten vorgezogene Narzissen und wilde Tulpen aus dem Gartencenter. Das ist besonders praktisch, wenn gesetzte Zwiebeln von Mäusen gefressen wurden oder Lücken im Beet entstanden sind. Bereits blühende Frühblüher sind oft günstiger. Vor allem Narzissen kommen im nächsten Jahr zuverlässig wieder. Das beschert uns eine schnelle Blütenpracht und eine langfristige Bepflanzung für den Frühling. 

Garten unterwegs: Balkon und Beet frühlingsfit machen  

Hier und heute 02.03.2026 06:09 Min. Verfügbar bis 02.03.2028 WDR

Narzissen – robuste Frühblüher 

Das Bild zeigt eine Großkronige-Narzisse.

Narzissen sind pflegeleicht und winterfest.

Narzissen gehören zu den zuverlässigsten Frühlingsblumen im Garten. Sie sind pflegeleicht und winterhart. Daher das Laub nach der Blüte stehen lassen bis es vollständig vergilbt ist. So kann die Pflanze genug Energie für die nächste Saison speichern. Außerdem werden die Zwiebeln meist von Mäusen gemieden, was sie besonders unkompliziert macht. Ob im Beet, im Rasen oder im Kübel – Narzissen bringen leuchtende Farbe in den Frühling. 

Wildtulpen – natürlich und langlebig 

Wildtulpen

Die Wildtulpen sorgen für ein echtes Frühlingsgefühl.

Wildtulpen wirken zarter als klassische Gartentulpen, sind aber oft langlebiger und robuster. Viele Sorten verwildern mit der Zeit und vermehren sich sogar selbst, wenn der Standort passt. Sie eignen sich gut für naturnahe Pflanzungen, Steingärten oder sonnige Beete. Durch ihre kleinere, natürliche Wuchsform wirken sie besonders leicht und harmonisch und passen gut zu anderen Frühblühern. Wer langfristig ein pflegeleichtes Frühlingsbeet möchte, trifft mit Wildtulpen eine gute Wahl.