- Sendehinweis: Hier und heute | 26. Februar 2026, 16.15 - 18.00 Uhr | WDR
Stellt der Hersteller den Support für solche Geräte ein, werden sie häufig unbrauchbar – obwohl sie eigentlich noch einwandfrei funktionieren. Dafür gibt es inzwischen sogar einen Fachbegriff: Die sogenannte Software-Obsoleszenz – vor der unter anderem das Umweltbundesamt seit Jahren warnt. Gerade wieder sorgte so ein Fall für heftige Kritik der Kunden – ein Hifi-Unternehmen kündigte an, den Cloud-Support für eine seiner Lautsprecher-Reihen einzustellen.
Tipps für Verbraucher
Wichtig ist, smarte Haushaltsgeräte regelmäßig zu schützen.
Grundsätzlich sollten Verbraucher beim Kauf von vernetzten Geräten immer deren Vor- und Nachteile abwägen, rät Jörg Schieb. Smarte Haushaltsgeräte seien natürlich praktisch. Allerdings: „Man sollte sich dabei aber immer bewusst machen, dass diese im Fall des Falles auch gehackt werden können.“ Und um das zu verhindern, müssen diese regelmäßig geschützt werden.
Das Umweltbundesamt rät daher: Bereits beim Kauf darauf zu achten, dass der Hersteller aktuelle Sicherheitsupdates für einen ausreichend langen Zeitraum zur Verfügung stellt. Ein Hinweis darauf ist etwa das Siegel „Blauer Engel“. Das Gleiche gilt für vernetzte Produkte, die auf einen Cloud-Service zurückgreifen. Und wer auf „Nummer Sicher“ gehen will, rät das Umweltbundesamt, sollte vorab schauen, ob das jeweilige Produkt auch ohne Zugang zum Internet, App und Software zu gebrauchen ist – etwa der Saugroboter auch offline noch die Wohnung reinigt.
Digitale Geräte – Ware mit Verfallsdatum
Hier und heute. 26.02.2026. 08:38 Min.. Verfügbar bis 26.02.2028. WDR.