- Sendehinweis: Hier und heute | 27. April 2026, 16.15 - 18.00 Uhr | WDR
An den Beetrand setzt Anja Klein roten und grünen Eichblattsalat – frisch, knackig und richtig hübsch. Dazwischen passen Kapuzinerkresse oder Duftsteinrich. Die Blüten sind ein wahrer Hingucker und Bienen, Hummeln und Schmetterlinge freuen sich. Ist der Salat geerntet, nehmen Kapuzinerkresse und Duftsteinrich seinen Platz ein; so bleibt das Beet schön.
Duftsteinrich und Kapuzinerkresse lassen sich gut aus Samen vorziehen. Oder man kauft sie als Jungpflanzen im Gartencenter. Die Kapuzinerkresse ist noch dazu köstlich und eignet sich super als Deko im Salat. Sie schmeckt leicht scharf.
Kleiner Tipp: Die Kresse rankt gerne. Man sollte ihr daher ein bisschen Platz einräumen!
Erdbeeren – süße Früchtchen im Beet
Erdbeeren sind sehr pflegeleicht.
Direkt hinter dem Salat und der Kapuzinerkresse setzt Anja Klein Erdbeeren. Die süßen Früchtchen beschatten den Boden leicht und machen das Beet abwechslungsreich. Pluspunkt: Die Pflanzen sehen immer hübsch aus, schon bevor die Früchte reif sind. Nicht zu dicht pflanzen, 30 cm Abstand sind optimal. Wurzelballen vor dem Einpflanzen etwas aufbrechen, dann wächst die Jungpflanze besser. Sobald die Erdbeeren blühen, Stroh darunter verteilen.
Höhe und Duft – Kräuter und Stauden
In Kombination mit anderen Pflanzen sorgt Lavendel für einen schönen Farbakzent.
Im mittleren Bereich kommen Artischocken, Mangold, Salbei und Lavendel ins Beet. Sie verleihen ihm Struktur, Farbe und einen tollen Duft. Im Hintergrund rundet blühende Katzenminze das Beet ab und zieht zusätzliche Bestäuber an. Das sorgt für Bewegung und Leben im Garten und für Freude beim Anschauen.
Wichtig: Die Artischocke braucht viel Platz, daher nicht zu dicht pflanzen. Bei schwerem Boden einen Spatenstich voll Sand für die sonnenhungrigen Kräuter unterarbeiten.
Saisonstaffelung – clever pflanzen
Kapuzinerkresse schmeckt leicht scharf und pfeffrig.
Solange der Salat wächst, halten sich Kapuzinerkresse und Duftsteinrich zurück. Nach der Ernte übernehmen sie die Bühne und verwandeln das Beet in ein farbenfrohes, duftendes Blütenmeer. So bleibt das Beet über Monate interessant.
Pflegetipps – ganz easy
Gießen, mulchen, ein bisschen düngen – mehr braucht es nicht, damit das Beet gesund bleibt. Die Mischung aus essbaren und blühenden Pflanzen lockt Bienen, Marienkäfer und Schmetterlinge an. Durch die Staffelung nach Höhe und Blühzeit wirkt das Beet harmonisch, dekorativ und ertragreich.
Wichtig beim Mulchen: Kräuter, Gemüsepflanzen usw. nicht mit Rindenmulch bedecken, das verändert den PH-Wert und macht die Erde auf Dauer sauer. Lieber Sand, Kies oder zerbröselte Eierschalen darüber geben.
Bauerngarten anlegen
Hier und heute. 27.04.2026. 07:39 Min.. Verfügbar bis 27.04.2028. WDR.