Im Juni erzählt "Heimatflimmern" die 200-jährige Geschichte der "Köln-Düsseldorfer“, ist mit der Kölner Musik-Institution BAP und Wolfgang Niedecken unterwegs und erkundet die Eifel und das Ruhrgebiet.
Eifelgeschichten – Unterwegs im wilden Westen
- Sendehinweis: Heimatflimmern | 4. Juni 2026, 10.30 - 11.15 Uhr | WDR
Christian Dassel ist in der Eifel unterwegs auf einer erlebnisreichen Berg- und Talfahrt zwischen Euskirchen und Blankenheim, in einer der schönsten Regionen im Westen. Dabei trifft er interessante und unterhaltsame Menschen. Wie die junge Maklerin Carola Braun, die halb verfallene oder heruntergekommene Bauernhäuser zu neuem Leben erweckt, um sie dann frisch renoviert, aber schweren Herzens zu verkaufen. Rursee, Hohes Venn, Nationalpark: Die Eifel lädt zum Verweilen ein. Manchmal nicht ganz freiwillig: Judith Schmidt veranstaltet Eselseminare. Die Menschen lernen hier vor allem zwei Dinge: Esel sind überhaupt nicht störrisch, wenn man den richtigen Ton trifft. Und die Eifel ist wunderschön.
Ein Film von Christian Dassel | Redaktion: Monika Pohl
Essens Margarethenhöhe – Das schönste Dorf der Stadt
- Sendehinweis: Heimatflimmern | 4. Juni 2026, 16.45 - 17.30 Uhr | WDR
Die Margarethenhöhe: ein Dorf mitten in Essen, mit bunten Vorgärten, einer guten Nachbarschaft und einem bunten Miteinander von Familien, alten und jungen Menschen. Es ist eine eigene Welt mit einem ganz eigenen Lebensgefühl; wer hier auf der "Maggi“ wohnt, zieht selten wieder weg, viele Familien wohnen seit Generationen hier. Der Film führt hinter die wunderschönen Häuserfassaden und durch die traumhaften Gärten, besucht die Menschen in der Siedlung und blickt mit viel Archivmaterial in die Vergangenheit.
Ein Film von Clemens Gersch und Michael Wieseler | Redaktion: Monika Pohl
Ruhrgebiets Oasen – Drei Siedlungen im Revier
- Sendehinweis: Heimatflimmern | 4. Juni 2026, 17.30 - 18.15 Uhr | WDR
Sie sind grün, überschaubar, man kennt die Nachbarn, es herrscht fast dörfliche Idylle: Die ehemaligen Werks- und Zechensiedlungen im dicht besiedelten Ruhrgebiet sind ein echtes Highlight! Vor über hundert Jahren wurde es für die ins Ruhrgebiet gelockten Arbeitern mit ihren Familien eine neue Heimat. Als in den 1970er und 1980er Jahren die Siedlungen abgerissen werden sollten, hatte man nicht mit der Gegenwehr der Bewohner gerechnet. Mit Bürgerinitiativen, Mahnwachen und Hungerstreiks konnten in jahrelangen Kämpfen viele Siedlungen vor dem Abriss bewahrt und zu Vorzeigesiedlungen gemacht werden – heute stehen sie unter Denkmalschutz. Der Film zeigt, wie es sich dort lebt.
Ein Film von Katja Lüber | Redaktion: Monika Pohl
Katastrophe zwischen Rhein und Weser – Die Heinrichsflut 1965
- Sendehinweis: Heimatflimmern | 5. Juni 2026, 20.15 - 21.00 Uhr | WDR
- Sendehinweis: Heimatflimmern | 7. Juni 2026, 11.15 - 12.00 Uhr | WDR
Im Juli 1965 wird Ostwestfalen-Lippe von der schwersten Hochwasserkatastrophe der Nachkriegszeit getroffen. Sintflutartige Regenfälle verwandeln beschauliche Flüsse in reißende Ströme, in Paderborn überflutet das Wasser das Giersviertel, Strom- und Telefonnetz brechen zusammen, Hilfsmannschaften können sich kaum koordinieren. Im Dorf Etteln sterben sechs Menschen, darunter vier Kinder. Zeitzeugen berichten von den dramatischen Stunden, in denen das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten war. Seitdem wurde in OWL viel für den Hochwasserschutz getan, Etteln gilt als das digitalste Dorf Deutschlands: Sämtliche Wasserbewegungen werden digital überwacht, ein solches Hochwasser soll es nie wieder geben.
Ein Film von Lothar Schröder | Redaktion: Monika Pohl
Heidewitzka, Herr Kapitän – 200 Jahre Köln-Düsseldorfer Rheinschiffahrt
- Sendehinweis: Heimatflimmern | 12. Juni 2026, 20.15 - 21.00 Uhr | WDR
- Sendehinweis: Heimatflimmern | 14. Juni 2026, 11.15 - 12.00 Uhr | WDR
Papstbesuch, Kölner Lichter, 80er-Jahre-Party auf dem Rhein – so unterschiedlich die Events, die weißen Schiffe der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt waren dabei. Am 11. Juni feiert die "KD“ ihren 200. Geburtstag. Die Dokumentation blickt zurück auf die wechselhafte Geschichte der Traditionsflotte – mit unterhaltsamem Archivmaterial zwischen Rheinromantik und feuchtfröhlicher Kegeltour. Sie erzählt, wie sich die Ausflugsbötchen von früher in moderne Eventlocations und Partyschiffe verwandelt haben, stellt die Menschen vor, die dafür sorgen, dass auf den Schiffen alles glatt läuft. Und schaut auf die Pläne und Ideen, mit der die KD-Flotte für die Zukunft fit gemacht werden soll.
Ein Film von Clemens Gersch und Michael Wieseler | Redaktion: Monika Pohl
Verdamp lang her – 50 Jahre BAP
- Sendehinweis: Heimatflimmern | 19. Juni 2026, 20.15 - 21.00 Uhr | WDR
- Sendehinweis: Heimatflimmern | Morgen, 11.15 - 12.00 Uhr | WDR
2026 feiert BAP doppelt: Wolfgang Niedecken wird 75 und vor 50 Jahren wurde BAP gegründet. Zunächst eine kölsche Kneipenband, kommt Anfang der 1980er plötzlich der große Erfolg: Platz 1 in den Hitparaden und bei den Verkaufszahlen. Songs im rheinischen Dialekt begeistern Millionen, BAP wird über Jahre einer der erfolgreichsten Rock-Acts des Landes. Im Zentrum steht Wolfgang Niedecken: Sänger, Erzähler, Chronist seiner Zeit. Mit Liedern wie "Verdamp lang her“ oder "Kristallnaach“ trifft BAP den Nerv einer Generation. Der Film begleitet Niedecken rund um seinen 75. Geburtstag, trifft Weggefährten und zeigt die Band damals und heute.
Ein Film von Peter Scharf | Redaktion: Adrian Lehnigk
Schimanskis Ruhrort – Duisburgs schönste Insel
- Sendehinweis: Heimatflimmern | 26. Juni 2026, 20.15 - 21.00 Uhr | WDR
- Sendehinweis: Heimatflimmern | 28. Juni 2026, 11.15 - 12.00 Uhr | WDR
Duisburg-Ruhrort: Der Hafen-Stadtteil ist bis heute für viele Menschen mit dem rauen Charme von Tatort-Kommissar Horst Schimanski verbunden. Doch die einst graue Gegend hat sich inzwischen zu einem beliebten Wohnviertel gewandelt: Es ist ein lebenswertes Quartier mit viel Grün und zufriedenen Bewohnern geworden. Der Film erkundet diesen wandlungsfähigen Stadtteil am Rhein mit seiner Geschichte, mit seinen Herausforderungen. Vor allem aber mit seinen Menschen, die ihr "Dorf" an jedem Tag zu einem besseren Ort machen möchten.
Ein Film von Clemens Gersch und Christian Dassel | Redaktion: Angela Jaenke