Gesine Dornblüth
Freie Journalistin
Gesine Dornblüth lernte schon in der Schule Russisch und berichtete bereits während des Slawistik-Studiums als freie Journalistin über Themen aus Russland. Sie promovierte in russischer Lyrik. In den 1990er Jahren gründete sie mit Thomas Franke das Journalistenbüro „texte und töne“ in Berlin und produzierte Alltagsreportagen, Langzeitdokumentationen und politische Analysen aus Osteuropa. Von 2012 bis 2017 war sie als Korrespondentin für das Deutschlandradio in Moskau. Seit März 2017 arbeitet sie wieder als freie Journalistin in Berlin und berichtet seit 2022 regelmäßig im Deutschlandradio über Russlands Krieg gegen die Ukraine. Sie ist Autorin mehrerer Sachbücher. 2023 erschien "Jenseits von Putin. Russlands toxische Gesellschaft". Der neueste Titel heißt "Kampf um Freiheit. Georgien und der lange Arm des Kreml". Beide wurden gemeinsam mit Thomas Franke publiziert.
Moritz Gathmann
Freier Mitarbeiter, stern
Moritz Gathmann wuchs in Baden-Württemberg auf und studierte später Russistik und Geschichte in Berlin, Moskau und Jerewan. Seit 2007 arbeitet er als Reporter mit Schwerpunkt Osteuropa für deutsche Magazine und Zeitungen. Von 2008-2013 lebte er in Moskau und später in der Stadt Kaluga. Ab 2013 berichtete er über die Maidan-Revolution und später über den Krieg in der Ostukraine. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2019 mit einem Grimme-Preis für das Projekt "buterbrod und spiele." Den russischen Einmarsch 2022 erlebte er in der Stadt Kramatorsk, seit 2023 schreibt er über den Krieg gegen die Ukraine vor allem für das Magazin stern.
Marina Kormbaki
Stellvertretende Leiterin Hauptstadtbüro, DER SPIEGEL
Marina Kormbaki ist stellvertretende Leiterin des „Spiegel“-Hauptstadtbüros. Sie beobachtet den Kanzler, die SPD und die Außenpolitik. Zuvor war sie Hauptstadtkorrespondentin für „The Pioneer“ und das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Sie studierte Sozialwissenschaften in Hannover.
Paul Ronzheimer
Stellv. Chefredakteur, Kriegs- und Krisenreporter, BILD
Paul Ronzheimer volontierte bei der „Emder Zeitung“ und arbeitete dort ab 2005 als Redakteur. 2008 wechselte er an die Axel-Springer-Akademie und war von 2009 bis 2011 als Parlamentskorrespondent der BILD in Berlin. 2012 wurde er Chefreporter im Ressort für Politik und berichtete vor allem aus Kriegs- und Krisengebieten. 2019 wurde er stellvertretender Chefredakteur mit Zuständigkeit insbesondere für Reporter und Reportage. Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine berichtet er immer wieder als Live-Reporter von vor Ort. Paul Ronzheimer wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt zeichnete das Fachmagazin „medium magazin“ Paul Ronzheimer und Katrin Eigendorf (ZDF) für ihre Berichterstattung aus der Ukraine als „Journalistin & Journalist des Jahres 2022“ aus.
Stand: 12.06.2026, 15:45 Uhr