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Monitor vom 07.11.2019

Themen: Plug-In-Hybride: Klimapolitische Mogelpackung | Intensivmedizin am Lebensende: Zu Tode therapiert? | Waffengewalt gegen Seenotretter: Rechtsfreier Raum Mittelmeer | Keine weiteren Ermittlungen: Der Fall Oury Jalloh am Ende?

Plug-in-Hybride: Klimapolitische Mogelpackung

Die Bundesregierung will ihren Kauf mit Steueranreizen und Kaufprämien fördern: Sogenannte „Plug-in-Hybride“, PKW mit Verbrennungsmotor und Elektroantrieb. Dabei entpuppen sich diese Fahrzeuge in der realen Nutzung häufig als CO2-Schleudern. Kritiker sprechen daher von einer klimapolitischen „Mogelpackung“ zum Nutzen der Automobilindustrie.

Intensivmedizin am Lebensende: Zu Tode therapiert?

Aufwändige Operationen am Lebensende: Immer mehr Krankenhäuser bauen gerade ihre Intensivstationen aus. Eine neue Studie stellt nun fest: Gerade am Lebensende wird immer mehr intensivmedizinisch behandelt. Dabei handelt es sich oft um unnötige und belastende Behandlungen, die sogar zum Tode führen können.

Waffengewalt gegen Seenotretter: Rechtsfreier Raum Mittelmeer

Deutsche Seenotretter, die mit Waffen bedroht werden: Unbeachtet von der Öffentlichkeit entwickelt sich das Mittelmeer immer mehr zum rechtsfreien Raum für libysche Milizen. Die sogenannte libysche Küstenwache operiert mittlerweile sogar in europäischen Rettungszonen, und bringt Flüchtlinge von dort zurück in einen Bürgerkrieg, wo ihnen Folter, Misshandlungen und Versklavung drohen.

Keine weiteren Ermittlungen: Der Fall Oury Jalloh am Ende?

Wie starb Oury Jalloh? Auch 14 Jahre nach dem Tod des Asylbewerbers in einer Dessauer Polizeizelle ist diese Frage ungeklärt. Ein neues Gutachten kommt jetzt zum Ergebnis, dass Oury Jalloh vor seinem Tod schwerer verletzt wurde als bisher bekannt. Wurde er in der Polizeistation umgebracht, um Misshandlungen zu verdecken? Für die Justiz sind die neuen Erkenntnisse kein Grund, die Ermittlungen wieder aufzunehmen.

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