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Monitor vom 12.05.2016

Neue Enthüllungen zum Abgasskandal | Flüchtlingsdramen: Wie Europas Flüchtlingspolitik Familien auseinander reißt | Teurer Strom: Wie Netzbetreiber bei Stromkunden abkassieren | Der große Atom-Deal: Am Ende zahlt der Steuerzahler

Neue Enthüllungen zum Abgasskandal

Bei der Untersuchung der geheimen Motorsteuerung eines Opel Zafira konnte ein Rechercheteam von MONITOR und dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL bislang unbekannte Abschalteinrichtungen finden. Diese Software sorgt dafür, dass die Abgasreinigung des Fahrzeuges nur eingeschränkt funktioniert. Dadurch stößt es mehr giftige Stickoxide aus als der Gesetzgeber erlaubt. Experten halten diese Abschalteinrichtungen für illegal.

Flüchtlingsdramen: Wie Europas Flüchtlingspolitik Familien auseinander reißt

Kinder, die von ihren Familien getrennt werden und Eltern, die nicht wissen, ob sie ihre Kinder jemals wiedersehen. Dies ist das Resultat der europäischen Flüchtlingspolitik, selbst da, wo es einen rechtlichen Anspruch auf Familienzusammenführung gibt. Aber gerade in Griechenland, wo Zehntausende gestrandet sind, werden die wenigsten Flüchtlinge überhaupt registriert, Asylanträge kaum bearbeitet. MONITOR war in Griechenland und Deutschland unterwegs und zeigt das Leid von Familien, die sich nach nichts mehr sehnen, als endlich wieder zusammen zu kommen.

Teurer Strom: Wie Netzbetreiber bei Stromkunden abkassieren

Für viele Stromverbraucher sind die neuen Stromrechnungen ein Schock. Dabei zahlen sie fast ein Viertel des Strompreises gar nicht für Strom, sondern für die so genannten Netzentgelte. Die bekommen die Netzbetreiber dafür, dass sie die Netze bauen, instand halten und den Strom in die Haushalte transportieren. Für die Monopolisten ein sicheres und sehr lukratives Geschäft. Recherchen von MONITOR zeigen, dass deren Gewinne deutlich höher sind als gesetzlich festgelegt. Die Rechnung zahlen die Verbraucher. Hunderte Millionen Euro dürften sie Jahr für Jahr zu viel bezahlen.

Der große Atom-Deal: Am Ende zahlt der Steuerzahler

Wer bezahlt am Ende für die Endlagerung des Atommülls? Seit letzter Woche steht so gut wie fest: Mit 23,3 Mrd. Euro sollen die Atomkonzerne für die Zwischen- und Endlagerung in die Pflicht genommen werden. Ein Deal, der den Steuerzahler Milliarden kosten könnte, denn sollten die Kosten steigen, müsste der Staat einspringen. Dabei ist das Atomgesetz eindeutig: Diejenigen, die den Atommüll verursachen, müssen auch für die Entsorgung bezahlen.

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