In Krisen- und Kriegszeiten: Wem vertrauen die Deutschen im Superwahljahr? : Zuschauer-Forum (Gästebuch) zur Sendung vom 09.03.2026
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584 Kommentare
Kommentar 584: Hans-Jürgen Ahlers, Celle schreibt am 10.03.2026, 15:56 Uhr :
In Krisen- und Kriegs-Zeiten. Wir in West-Europa leben nach dem 2. Welt-Krieg nun schon 80 Jahre im EU-Frieden. Wir sind inzwischen 27 EU-Staaten. Begonnen hat alles mit der EWG mit 6 Staaten. Der Ukraine-Boss Selenskyj hofft natürlich auf die EU- und NATO-Mitgliedschaft. Unser Kanzler Friedrich Merz sollte dem erklären, warum Deutschland nach dem verlorenen 2. Welt-Krieg in der EU der stärkste Staat wurde. Wir haben 16 Bundes-Länder mit u.a. 16 Kultus-Ministern. Wenn die Bayern keinen Minister-Präsidenten hätten, gäbe es dort wohl ständig Aufstände. Warum hat die Bundes-CDU den Bayern-Christen die CSU erlaubt? Dadurch haben beide Parteien immer 2 Sprecher in den TV-Sendungen. Ich hoffe auf den Putin-Nachfolger. Dass der ein Russe wie Gorbatschow ist. Der hat uns Deutschen nämlich die Wieder-Vereinigung ohne einen Kriegs-Toten geschenkt. Die Ost-Berliner sind über die Mauer geklettert und haben sich einen Tag Urlaub in West-Berlin gegönnt. Danach zurück in die DDR nach Ost-Berlin.
Kommentar 583: Alexander M schreibt am 10.03.2026, 15:55 Uhr :
Das Netzwerk Steuergerechtigkeit zeigt mit einer Modellrechnung, dass Superreiche in Deutschland faktisch subventioniert werden. Ein typischer Multimillionär mit 23 Mio. € Vermögen und 1,645 Mio. €/Jahr Einkommen — davon Gehalt 210.000 €, der Rest aus Unternehmensgewinnen, Mieteinnahmen und Kapitalerträgen — zahlt rund 350.000 € Steuern und Abgaben, also eine effektive Quote von 21–24 %. Eine Durchschnittsfamilie zahlt dagegen auf Löhne und Sozialabgaben etwa 37,5 % bzw. inklusive Arbeitgeberanteil rund 48 %. Die Folge: Wer arbeitet und wenig verdient, trägt prozentual höhere Lasten, während hohe Gewinne und Kapitalerträge oft niedriger besteuert oder gar nicht sozialabgabenpflichtig sind. Das erzeugt eine klare Schieflage im Steuersystem.
Kommentar 582: Thomas N schreibt am 10.03.2026, 15:55 Uhr :
Die langfristige Finanzierung eines einheitlichen Alterssystems erfordert eine breite Beitragsbasis: Alle Erwerbstätigen, auch bisher privilegierte Berufsgruppen, zahlen ein, Besserverdienende proportional mehr. Ergänzt wird dies durch Steuermittel, z. B. für Mindestrenten oder Angleichung von Beamtenpensionen, und durch Steuern auf Kapitalerträge. Kapitalgedeckte Zusatzrenten steigern langfristig die Einnahmen und verringern die Abhängigkeit von Umlagezahlungen. Dynamische Anpassungen von Renten und Beiträgen an Demografie, Lebenserwartung und Wirtschaft sichern Stabilität. Wirtschaftliche Stärkung, gute Arbeitsplätze, faire Löhne sowie Investitionen in Bildung, Innovation und Technologien erhöhen die Beitragsgrundlage. Durch Diversifizierung von Finanzierungsquellen und Risikostreuung wird das System krisenfest. So entsteht ein generationengerechtes, nachhaltiges und solidarisches Rentensystem.
Kommentar 581: Kai D schreibt am 10.03.2026, 15:54 Uhr :
Eine mehrstufige Transformation zu einem einheitlichen Alterssystem muss schrittweise und sozial ausgewogen erfolgen. Zunächst werden Transparenz und Vergleichbarkeit geschaffen: Leistungen, Beiträge und Finanzierungsquellen von gesetzlicher Rente, Beamtenpensionen und berufsständischen Versorgungswerken werden einheitlich dargestellt. Dann folgen harmonisierte Mindeststandards für Beiträge und Leistungen, um die Solidarbasis der gesetzlichen Rente zu sichern. In einem dritten Schritt können Teile berufsständischer Zusatzrenten und Beamtenpensionen schrittweise in die allgemeine Rentenkasse integriert werden, ohne bestehende Ansprüche abrupt zu kürzen. Anschließend wird ein einheitliches, modulares System eingeführt: Basisrente solidarisch finanziert, optionale Zusatzmodule kapitalgedeckt, Beiträge proportional zum Einkommen. Langfristige Anpassungen an Demografie und Wirtschaftsleistung sichern Nachhaltigkeit
Kommentar 580: Peter M schreibt am 10.03.2026, 15:53 Uhr :
Die Einnahmen zur Finanzierung der Renten lassen sich durch mehrere Maßnahmen verbessern: Mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze statt Minijobs und Prekärjobs schaffen, Schwarzarbeit bekämpfen und Langzeitarbeitslose sowie Migrant:innen integrieren, erhöht die Zahl der Beitragszahler. Höhere Löhne und Tarifbindung stärken die Beitragsgrundlage, während Anpassungen der Beitragsbemessungsgrenzen und freiwillige Zusatzbeiträge Besserverdienende stärker einbeziehen. Steuerliche Anreize für Zusatzvorsorge und eine faire Besteuerung von Kapitalerträgen erhöhen die Mittel zusätzlich. Langfristig sichern gezielte Familienförderung und Kinderbetreuung zukünftige Beitragszahler, und Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte kompensiert demografische Effekte. Wirtschaftspolitische Maßnahmen wie Investitions- und Innovationsförderung steigern Wachstum, Löhne und damit Rentenbeiträge. Insgesamt gilt: Mehr Beschäftigung, höhere Einkommen und stabile Wirtschaft sind der Schlüssel.
Kommentar 579: Johann Kuhfan Wibers schreibt am 10.03.2026, 15:53 Uhr :
Was mich zu denken gibt ist diese Scleimerei gegenüber Merz im Oval Office, merkt Merz denn gar nicht was Trump mit seiner Freundlichkeit vor hat? Ich gehe davon aus das Trump ein Land in Europa sucht wo er Atomwaffen, Truppen usw stationieren kann um im Falle eines Falles Russland vom nahen Westen anzugreifen. Was mit Grönland nicht geklappt hat versucht er jetzt mit Deutschland, das sind die Fakten für die Zukunft und keine billigen Landtagswahlen. Freunde und Freundinnen, wir leben in einer Zeitenwende und nicht im Grünen Regenbogenland, wir befinden uns schon indirekt im Krieg, hoffentlich rastet Erdogan nicht aus, denn dann brauchen wir keine niedrigen Spritpreise mehr !
Kommentar 578: Ludwig H schreibt am 10.03.2026, 15:50 Uhr :
Wenn die Union die aktuelle, spaltende Rentendebatte nicht beendet, riskiert sie, der AfD ein historisches Einfallstor zu öffnen. Wer den Eindruck erweckt, Rentnerinnen und Rentner seien eine Belastung, treibt Millionen verunsicherter Menschen direkt in die Arme populistischer Parteien. Das betrifft nicht „ein paar Stimmen“, sondern eine der größten Wählergruppen überhaupt: über 20 Millionen Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und dieses Land getragen haben. Politik lässt sich nicht dauerhaft gegen diese Menschen machen. Wer ihre Lebensleistung relativiert oder ihre Rente infrage stellt, verliert Vertrauen – und Vertrauen ist die härteste Währung in der Demokratie. Wenn dieses Vertrauen zerbricht, wachsen radikale Kräfte automatisch. Die Union sollte deshalb wissen: Wer die Rentendiskussion weiter eskalieren lässt, spielt der AfD in einem Maße in die Hände, das jede demokratische Partei bitter bereuen würde.
Kommentar 577: Bernd L schreibt am 10.03.2026, 15:49 Uhr :
Ein zukunftsfestes Rentensystem braucht keinen Sozialabbau, sondern politische Entschlossenheit. Statt Minijobs und prekärer Arbeit müssen endlich mehr sozialversicherungspflichtige, gut bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden – nur so wächst die Beitragsbasis dauerhaft. Faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen sichern nicht nur Würde im Erwerbsleben, sondern auch stabile Renten. Gleichzeitig müssen Bildung, Kinderbetreuung und Integration massiv gestärkt werden, damit alle jungen Menschen echte Chancen auf reguläre Arbeit und Beitragszahlung haben. Rente ist keine Generationenfrage, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: Erwerbslose, Geringverdiener und prekär Beschäftigte gehören ebenso in den Fokus wie Fachkräfte. Nötig sind langfristige staatliche Investitionen, gerechte Finanzierung und wirksame Umverteilung – nicht kurzfristige Kürzungen. Wer Altersarmut wirklich bekämpfen will, muss die Ursachen im Arbeitsmarkt lösen, nicht die Renten kürzen.
Kommentar 576: Charlton Heston schreibt am 10.03.2026, 15:49 Uhr :
Habe gerade einen Kommentar auf TikTok gefunden: " Im Land von Porsche und Mercedes wählen über 30% grüne Autohasser und Vielflieger. Dieses Land ist derart dekadenzverblödet, dass es seinen Untergang verdient hat." - Wie wahr, wie wahr. 👍
Kommentar 575: Luisa M schreibt am 10.03.2026, 15:48 Uhr :
Nach den letzten Monaten unter der Merz-geführten Regierung wird klar: Wer auf Stabilität, Verlässlichkeit und Politik im Interesse der Menschen setzt, wünscht sich Robert Habeck zurück. Die aktuelle Führung zeigt: Statt Lösungen für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und eine starke Wirtschaft zu liefern, dominiert Stillstand, Chaos und ideologische Scharmützel. Bürgerinnen und Bürger erleben eine Regierung, die sich mehr mit internen Machtkämpfen und Profilierungsspielen beschäftigt als mit den realen Problemen des Landes. Habeck hingegen steht für handlungsfähige Politik, klare Prioritäten und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für Parteitaktik und Eigeninteressen. Fazit: Wer solide, zukunftsorientierte Politik will, merkt erst jetzt, wie sehr die aktuellen Machthaber die Rückkehr von echten Führungspersönlichkeiten wie Robert Habeck vermissen lassen.
Kommentar 574: Barbara A schreibt am 10.03.2026, 15:47 Uhr :
Der Zwergenaufstand innerhalb der Bundestagsfraktion der Union ist mehr als nur ein interner Streit. Er zeigt einmal mehr: Die Union ist nicht regierungsfähig. Wenn eine Partei nicht in der Lage ist, ihre eigene Fraktion zu führen, grundlegende Beschlüsse durchzusetzen oder Verantwortung zu übernehmen, kann sie auch nicht das Land stabil regieren. Statt klare Politik für die Menschen zu machen, zerfleischt sich die Union selbst, streitet um Posten und profiliert sich mit Ideologien, die den sozialen Zusammenhalt gefährden. Wer auf eine Partei setzt, die nicht einmal ihre eigenen Reihen zusammenhalten kann, riskiert Chaos auf Bundesebene – und das auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger. Fazit: Regierungsfähigkeit beginnt mit innerer Stabilität. Die Union zeigt gerade eindrucksvoll, dass sie beides nicht hat.