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Der Bergbau hat das Ruhrgebiet jahrzentelang geprägt. Diese Ära ist bald vorbei. In Marl schloss Ende 2015 die Zeche Auguste Victoria - das drittletzte Steinkohlenbergwerk in Deutschland.
Im "Kumpel-ABC - so spricht das Ruhrgebiet" stellen wir Ihnen Begriffe aus der Ruhrgebietssprache vor. Menschen aus der Region erklären Ausdrücke, die aus Bergbau oder Ruhrgebietstradition stammen. Machen Sie mit und laden Ihr Erklärvideo auch hoch.
Mit der Förderung der letzten Tonnen Steinkohle auf "Prosper Haniel" in Bottrop und "Anthrazit Ibbenbüren" ist am 21. Dezember 2018 ein großes Kapitel Industriegeschichte zu Ende gegangen.
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Fünf aktive Zechen gab es bis Ende September in NRW. In Hamm-Ost gingen die Bergleute am 30. September 2010 zur letzten Schicht. Das Bergwerk West soll Ende 2012 schließen. Die Zukunft der anderen drei Zechen ist noch unklar.
Kampf, Tränen, Hoffnung, Prominenz ... Die Zeche Friedrich-Heinrich in Kamp-Lintfort hat in den vergangenen 100 Jahren eine aufregende Geschichte erlebt. Das letzte Kapitel ist geschrieben. Freitag ist Schicht im Schacht. | mehr mit Video
Im Bergwerk Ost in Hamm wurde am Donnerstag (30.09.2010) die letzte Schicht gefahren. Die RAG schloss damit eine ihrer besten Lagerstätten. Die Kumpel nahmen leise Abschied, während Hamm versucht, das Dasein nach der Kohle zu gestalten. | mehr mit Video
Ende 2018 ist Schicht am Schacht. Dann schließt Prosper-Haniel in Bottrop als letztes deutsches Steinkohlebergwerk. Über 150 Jahre ist dort dann Kohle gefördert worden. Die letzte wird unter der Kirchheller Heide abgebaut. Mit Technik aus China. | mehr mit Video
Mit dem Duisburger Bergwerk Walsum stellte am Donnerstag (26.06.2008) die erste von noch acht deutschen Steinkohlezechen ihre Förderung ein. Der größte Teil der Beschäftigen soll in den verbleibenden Zechen weiterarbeiten.
Das Bergbauunternehmen Deilmann-Haniel zählte vor sieben Jahren 3.500 Beschäftigte. Jetzt sind es noch 620. Den meisten von ihnen droht Anfang 2008 das Aus. Der Betriebsrat will möglichst viele Mitarbeiter vor der Arbeitslosigkeit retten.
Ein halbes Jahr nach dem offiziellen Aus endet am Freitag (30.06.2006) auf der Zeche Lohberg/Osterfeld auch der Grubenbetrieb. Die Restbelegschaft fährt ein letztes Mal in die Grube ein. Ende 2005 hatte die Zeche noch 2.400 Mitarbeiter.
Am Freitag (19.12.2008) hat das Bergwerk Lippe in Gelsenkirchen seine letzte Schicht gefahren. Bis 2018 sollen alle deutschen Steinkohlenzechen schließen. Angesichts der Finanzkrise fordern Gewerkschafter, den Kohle-Ausstieg zu überdenken. | mehr mit Video
Der Gesamtverband der Steinkohleförderer begeht in Essen den Steinkohlentag 2007. Es könnte der letzte gewesen sein. Denn im Frühjahr 2007 haben sich Bundesregierung, Kohleländer und Wirtschaft auf den Ausstieg aus der Steinkohle geeinigt.
Mit einem Kohle-Aktionstag mobilisiert die Industriegewerkschaft für Bergbau am Mittwoch tausende Bergleute. Sie demonstrieren gegen den Vorschlag der EU-Kommission, alle Bergwerke bis 2014 stillzulegen.
Durchbruch im Streit um deutsche Kohlebeihilfen: Der Steinkohlebergbau in Deutschland kann vier Jahre länger vom Staat bezuschusst werden. Die EU-Kommission einigte sich, die Steinkohlesubventionen doch erst 2018 verbieten zu wollen.
Die Stimmung beim Steinkohletag 2013 in Essen war eher gedrückt. 2018 ist Schluss für die letzten drei deutschen Zechen, die alle in NRW stehen. Doch es gab auch Ideen, was aus den Zechen werden und wer dort künftig noch Arbeit finden könnte.
Bereits um das Jahr 1200 wurde in Deutschland Steinkohle abgebaut. Offenbar suchten die Menschen schon damals neue Energiequellen. | planet-wissen mit Audio und Video