Ihre Fragen: Wann soll ich mich boostern lassen?

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Wir beantworten Ihre Fragen zur Corona-Impfung. Hier: Wann soll ich mich boostern lassen?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich angesichts der weltweit rasanten Verbreitung der Omikron-Variante für einen "dringenden und breiten Zugang" zu Booster-Impfungen ausgesprochen. Damit zieht sie der Ständigen Impfkommission (Stiko) nach - sie hatte sich im Dezember sogar bereits für einen verkürzten Abstand zur Booster-Impfung ausgesprochen. Zwischen der Grundimmuninierung und der Auffrischungsimpfung empfiehlt die Stiko seitdem allen Erwachsenen einen Abstand von drei Monaten. Zuvor waren es sechs.

Für die Weltgesundheitsorganisation bedeutet das eine Kehrtwende: Noch im vergangenen Jahr hatte sie erklärt, Auffrischungsimpfungen seien für gesunde Menschen nicht nötig und trügen zu einer ungleichen Verteilung der Vakzine bei. Was steckt also hinter den verschärften Empfehlungen von WHO und Stiko?

Gegenüber der Omikron-Variante des Coronavirus nimmt der Impfschutz "bereits drei bis vier Monaten nach Grundimmunisierung signifikant" ab, so die Stiko. Der Booster solle einerseits schwere Erkrankungen verhindern und andererseits die Omikron-Ausbreitung abbremsen. Und die WHO sagt: Auch wenn die Omikron-Variante bislang meist milde Verläufe verursacht habe, sei eine Rückkehr von Delta oder gar weiteren, neuen Varianten nicht auszuschließen.

Ältere und vorerkrankte Menschen sollten bevorzugt geboostert werden, so die Impfkommission. Denn sie haben ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Doch auch für Jugendliche ab zwölf Jahren wird der Booster mittlerweile empfohlen.

Über dieses Thema berichteten am 03.12.2021 auch das "Morgenecho" bei WDR 5 und die "Aktuelle Stunde" im WDR Fernsehen.

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