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Ilse Werner

ZeitZeichen 08.08.2005 - Todestag der Schauspielerin Ilse Werner

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Sie war die "Frau mit Pfiff" - ein Image, das sie ihr Leben lang gepflegt, gelegentlich aber auch verflucht hat. Denn Ilse Werner konnte besonders gut pfeifen und präsentierte dieses Talent in Unterhaltungsfilmen und Fernsehshows.

Von Christiane Kopka

Den Spitznamen "Reichspfeife" bekam sie schon 1942, als sie in dem Revuefilm "Wir machen Musik" als Sängerin Anni die aktuellen Schlager pfiff.

Die Tochter eines niederländischen Plantagenbesitzers und einer deutschen Mutter wurde 1921 in Batavia geboren, nahm Schauspielunterricht bei Max Reinhardt in Wien und kam 1940 als 19-Jährige zur UFA. Dort avancierte sie schnell zum Star und trat auch in Propagandafilmen wie "Wunschkonzert" auf. Ihre schönste Rolle spielte Ilse Werner in Helmut Käutners poetischem Melodram "Große Freiheit Nr. 7", wo sie dem Seemann Hans Albers das Herz bricht.

Nach dem Krieg bekam die Schauspielerin vorübergehend Berufsverbot. Im Kino der 50er und 60er Jahre konnte sie dann nicht mehr richtig Fuß fassen. Im Fernsehen oder auf Bädertouren fand sie allerdings immer noch ihr Publikum.

Redaktion: Hildegard Schulte

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