Flutwellen brechen über Maddampegama in Sri Lanka herein und reissen alles mit

ZeitZeichen 26.12.2004 - Tsunamikatastrophe in Asien

Stand:

Es war eine der ganz großen Naturkatastrophen. Um 7.58 Uhr Ortszeit bebte an diesem zweiten Weihnachtstag 85 Kilometer vor Sumatra der Meeresboden. Die Erschütterung brachte das Meer in Wallung; ein Tsunami breitete sich aus, zu Deutsch Hafenwelle. Denn auf offener See ist ein Tsunami fast nicht wahrnehmbar.

Von Heiner Wember

Da das gesamte Wasser sich durch das Beben leicht anhebt, türmen sich die Wassermassen in Küstennähe zu einer Riesenwelle auf. Etwa 230.000 Menschen kamen durch den Tsunami ums Leben, vor allem Bewohner von Indonesien, Sri Lanka, Indien und Thailand. In Thailand starben auch viele westliche Touristen, die dort ihren Weihnachtsurlaub verbrachten.

Die Bilder der Katastrophe lösten weltweit eine große Hilfsaktion aus.

Inzwischen gibt es, ähnlich wie im Pazifik, auch im Indischen Ozean ein Frühwarnsystem für Tsunamis.

Redaktion: Ronald Feisel

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