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Peter Tschaikowsky am Tisch sitzend beim legen einer Patience

ZeitZeichen 06.11.1893 - Todestag von Peter Tschaikowsky

Stand:

Skandalumwittert, geheimnisumwoben ist sein Tod wie auch sein Leben. Stoff für schwülstige Romane und Filme, für erbitterte Fehden unter Fachleuten. Ist er an der Cholera gestorben? Oder hat er den Freitod gewählt, gar erzwungenermaßen? Tatsache ist, dass Tschaikowsky früh und überraschend aus einem reichen schöpferischen Leben gerissen wurde.

Von Hildburg Heider

Schon zu Lebzeiten war Tschaikowsky eine Legende, weit über die Grenzen seines Landes hinaus. Die Nachwelt erkor ihn zu Russlands berühmtesten Komponisten, zum Symbol für russische Musik schlechthin, obwohl er sich formal und inhaltlich Strömungen aus Westeuropa öffnete und offene Kritik an seinen russophilen Zeitgenossen übte.

„Ich spreche in der Sprache der Musik“ – so beschrieb er sich selbst, den Schöpfer unsterblicher Melodien, den Künstler voller Widersprüche und Geheimnisse. In der Musik lebte er seine Gefühle aus, die er in der Realität nur wenigen anvertraute.

Heute gehören seine Opern und Ballette, Sinfonien, Kammermusik und Oratorien zum Standardrepertoire des Kulturbetriebs.

Redaktion: Hildegard Schulte

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