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Linus Pauling bei einer Tagung

ZeitZeichen 19.08.1994 - Todestag des Chemikers Linus Pauling

Stand:

Genialer Forscher, Friedensguru oder verrückter Quacksalber? Das lange Leben des Linus Pauling zeigte viele Facetten. Was er auch anpackte, es schien ihm zu gelingen.

Von Wolfgang Burgmer

Als Chemiker schuf er maßgeblich das quantentheoretische Fundament der chemischen Bindung. Als Biochemiker entschlüsselte er die Spiralstruktur der Proteine, und entdeckte den molekularen Ursprung der Sichelzellenanämie.

Alles zusammen brachte ihm 1954 den Nobelpreisträger für Chemie.

Die Atombombe machte ihn zum Friedensaktivisten. Mutig und messianisch kämpfte er gegen Test, Verbreitung und Einsatz von Atomwaffen - und erhielt 1963 den Friedensnobelpreis.

Und dann meinte er das Allheilmittel nicht nur gegen Schnupfen, sondern auch gegen Krebs gefunden zu haben: Vitamin C. Eine ziemlich umstrittene These. Trotz jahrelanger Vitamin C- Einnahme starb Linus Pauling 93jährig an Krebs, so wie schon vorher seine Frau und sein ärztlicher Mitstreiter.  

Redaktion: Michael Rüger

Die Sendung zum Nachhören und Download

WDR Zeitzeichen 19.08.2014 14:39 Min. Verfügbar bis 16.08.2054 WDR 5


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