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Margaret Price, ca. 1985

ZeitZeichen 28.01.2011 - Todestag der Sopranistin Margaret Price

Stand:

Aus der Laufbahn als Bio-Lehrerin ist nichts geworden - für die Musikgemeinde zum Glück. Denn Margaret Price, die britische Sopranistin, entschied sich für eine Musiker-Laufbahn. Über die englischen Opernhäuser führte ihr Weg in alle Zentren, vor allem nach New York und nach Bayern.

Von Christoph Vratz

München wurde ihr zeitweise zur zweiten Heimat. Ihre Stimme, so lyrisch und rein, eignete sich auch bestens für das Lied, doch ihre größte internationale Aufmerksamkeit erreichte sie, als Star-Dirigent Carlos Kleiber sie zu einer Platten-Produktion von Wagners "Tristan und Isolde" überredete.

Price war klug genug, diese Partie nie live auf der Bühne zu singen, weil sie meinte, es wäre ihrer Stimme nicht förderlich. Ihre endlos weiten Linien, ihr strahlender, jubelnder Ton waren ihr musikalisches Markenzeichen.

Nach Ende ihrer Karriere widmete sie sich dem Kochen und der Hundezucht.

Redaktion: Hildegard Schulte

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