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ZeitZeichen 27.11.1905 - Konstituierung des Deutschen Städtetages

Stand:

Wenn hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland kommen, wer muss sich dann am Ende um ihre Unterbringung kümmern? Wenn es zu wenig Kindergartenplätze gibt oder es bei Regen in die Schule tropft, dann ist wer zuständig?

Von Marko Rösseler

Wenn die Stadtbibliothek marode ist und das Schwimmbad geschlossen - wen trifft da die Schuld? Die Stadt, die Kommune - am Ende bleiben viele Sorgen und Probleme genau dort hängen.

Und wer sich im Land umhört, der stellt fest: Die Sorgen ähneln sich. Und weil das zu Ur-, Ur-, Urgroßväter Zeiten auch nicht anders war, kamen schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Städte und Gemeinden auf die Idee, die Köpfe zur Beratung und zur gegenseitigen Unterstützung zusammen zu stecken.

Ein drängendes Problem damals: Die Versorgung der Stadtbevölkerung mit preiswerter Nahrung. Die Probleme und Zeiten ändern sich - aber geblieben ist der "Deutsche Städtetag", der sich seit seiner Gründung vor 110 Jahren als kommunaler Spitzenverband kümmern soll.

   

Redaktion: Hildegard Schulte

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