Gemälde "Jimson Weed/White Flower No. 1"

ZeitZeichen 06.03.1986 - Todestag der Künstlerin Georgia O'Keeffe

Stand:

Für Einheimische hat die Wüste im Norden New Mexicos einen besonderen Namen: "O'Keeffe Country". In dieser unwirtlichen Region mit  ausgetrockneten Flussläufen und kargen Bergen lebte die amerikanische Künstlerin Georgia O'Keeffe.

Von Anke Rebbert

Ihre Suche nach dem spezifisch Amerikanischen in der Malerei führte sie in diese Gegend. Dort fand die1887 in Wisconsin geborenen Künstlerin ihre Motive: sonnengebleichte Tierskelette und bizarre geologische Formationen.

Seit 1924 war O'Keeffe mit dem einflussreichen Fotografen und Galeristen Alfred Stieglitz verheiratet. Das Paar lebte in New York. Nach dem Tod ihres Mannes in den 40er Jahren zog die Malerin ganz nach New Mexico.

Sie male nur, was sie sehe, erklärte O'Keeffe, sie vereinfache lediglich die Formen und Farben, bis es am Ende ganz abstrakt sei. Ihr späteres Leben als weise Eremitin im Einklang mit der Natur machte sie in den Vereinigten Staaten zur Kultfigur.

Redaktion: Hildegard Schulte

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